Finally...moved!

Franzi, Lorena und ich am Beach
Franzi, Lorena und ich am Beach

Nachdem ich jetzt einige Tage von der Außenwelt abgeschnitten war, habe ich nun endlich mal wieder Internet und einiges nachzuholen.

Okay ich fang mal mit Freitag an..

Da ich mit den Kids alleine im Hotel war, weil meine Hosteltern den Schlüssel übergaben, nutzten wir den Roomservice und ließen uns Frühstück auf unser Zimmer bringen. Von Muffins über Oatmeal, Toast, Kaffee etc. war alles dabei was das Herz begehrt.

Als sie dann zurück ins Hotel kamen, ging es aber auch schon wieder direkt weiter.. Bexi und ihre Freundin, Jules und ich relaxten bei einer Massage, Pedi- und Maniküre sponsered by Jules – war auch wirklich nötig durch den ganzen Umzugsstress.

Anschließend war es ein letztes mal Zeit im Waveny-Pool zu planschen. Doch nicht für mich, denn Ruth holte mich dort ab und wir waren ein wenig einkaufen für später, Geburtstagsgeschenk kaufen für ihre Hostkind und im Starbucks Kaffee trinken. Um das „später“ zu klären … : Ruth feierte eine kleine Abschiedsparty, da sie diese Woche wieder nach Hause fährt nach Deutschland. Es kamen noch 3 andere Mädls und wir chillten zuerst und quatschten ein wenig, während Ruths Hostdad für uns grillte. Wir hatten richtig viel Spaß, auch wenn wir uns die ganze Zeit auf Englisch unterhalten mussten, da eine Schwedin dabei war.. Aber das ist nicht schlecht, das Deutsch-Reden nervt teilweise auch. Doch nun zum Highlight unseres Abends. Da Ruths kleiner Junge am nächsten Tag Geburtstag hatte, stand für seine Party eine riesige Wasserrutsche im Garten. Also nutzten wir die Chance und rutschten mitten in der Nacht im eiskalten Wasser. Aber das störte niemanden, denn viel mehr waren wir damit beschäftigt unsere Bikinis zurecht zu ziehen nach jedem Durchgang. Meine größte Angst waren jedoch die bösen Mücken, denn ich wollte nicht nochmal jede Nacht aufwachen und mir einen Eisbeutel holen, um es einigermaßen auszuhalten. Doch ich habs überstanden und leb immernoch :)

Am Samstag dann war es mal wieder Zeit Koffer zu packen, denn um 1.20Uhr ging unser Flieger Richtung Chicago. Also blieb nach dem Frühstück nicht viel Zeit bis unser Driver kam, um uns vom Hotel bis zum Flughafen zu fahren. Am Flughafen checkten wir alle ein, samt Baby Penguin und Mr.M die natürlich nicht fehlen durften bzw. nicht im Koffer bleiben konnten. Doch bei meinem Glück, konnten alle problemlos einchecken nur ich mal wieder nicht. So wurde ich bei der Sicherheitskontrolle rausgezogen und auf Sprengstoffspuren getestet. Überraschenderweise hatte ich keinerlei Spuren an meinen Händen und durfte dann doch ins Flugzeug. Nach knapp einer Stunde saß ich nun in meinem 1.Klasse-Sitz und bestellt erstmal eine kalte Coke. Wir folgen knappe 2h, in denen es dann Salat, Cookies, Chips und co gab. Meine Hostmum wollte natürlich nicht, dass es mir langweilig wird und buchte mir einen Fensterplatz. Doch nicht genug, sie gab mir ihre Zugangsdaten, sodass ich in ein paar tausend Metern Höhe skypen kann. Gesagt, getan.. doch leider ist die Verbindung dort oben leider nicht so gut, sodass ich dann doch wieder zum normalen Facebook-Chat switchen musste. In Chicago angekommen, nahmen mein Hostdad und ich ein Taxi, da unser Gepäck nicht alles in das Auto meiner Hostmum passte, das am Flugzeug stand. Also fuhr uns ein Afrikaner zu unserem Hotel. Während einer Unterhaltung mit meinem Hostdad fragte er ihn, ob ich seine Frau sein. So schnell mutiert man vom Aupair zur Tochter und von der Tochter zur Frau. Am Nachmittag unternahmen wir schließlich noch einen kurzen Abstecher zu unserem neuen Haus. Hier stellten wir fest, das noch eine Menge zu tun war und wir am nächsten Tag viel vorhatten. Deswegen ging es relativ früh ins Bett.

Mit einem Coffee-to-go fuhren wir zu unserem neuen Heim, dort wartete eine ungeputzte Küche uvm auf uns. Ich weiß ja nicht, was die gute Frau unter „Ich habe alles geputzt“ versteht, aber tote Fliegen und Schimmel im Kühlschrank sicherlich nicht. Aber getreu nach dem Motto: „What doesn't kill you makes you stronger“, schnappte ich mir ein paar Handschuhe und putzte den Kühlschrank. Nach 1,5h musste ich allerdings mit meiner Hostmum tauschen, da meine Haut angefangen hat zu brennen durch das ganze Chlor. Doch als ich dann sämtliches anderes Zeug aufgewaschen hab, wunderte ich mich wieso das Wasser so rot wird. Tollpatschig wie ich eben bin, habe ich mich an einer Kante geschnitten und das ziemlich tief, sodass das Blut nur so heruntertropfte. Meine Hostmum brachte mich zurück zum Hotel, damit ich nicht wie ein Fleischer blutverschmiert auf das Clustermeeting musste. Nach einer schönen warmen Dusche und ein paar Minuten skypen mit meinem Liebsten zu Hause, holten mich Alina, Lorena und Franzi ab. Wir fuhren zum Clustermeeting, dort wurde gegrillt und es gab massig Salate und Desserts. Es war schön ein paar neue Mädls kennenzulernen. Doch diejenigen, die in Winnetka wohnen, haben mich ja bereits abgeholt. Anschließend waren wir kurz bei Alina um uns umzuziehen, da wir mit zusammen an den Strand fuhren, den ich vorher noch nicht gesehen hatte. Dort angekommen war ich so froh, dass wir umgezogen sind, weil es einfach wunderschön dort ist. Von unserem Haus fährt man vllt 2Minuten mit dem Auto und 7 mit dem Fahrrad, das ist wirklich der Wahnsinn. Die Gegend hier ist wirklich superschön :) Mir gefällt es richtig gut und ich versteh mich mit den Mädls. Doch nicht nur der Strand ist bei mir um die Ecke... Wir machten einen Abstecher zu Kevin... Naja gut nicht direkt...

Aber wer ist Kevin?.. Kevin ist allein zu Haus.

Okay, genug dummes Geschwafel – bei mir um die Ecke wurde Kevin allein zu Haus gedreht und unser Abstecher war das „Home alone“-House, wie es meine Hostmum so nennt.

Zum Abschluss unseres Tages, besuchten wir dann noch Ronald Mc Donald und mussten zu unserem Schrecken feststellen, dass das eine Frau ist hier :-D Nach unserer Rast wurde ich dann von Lorena heil ins Hotel zurück gebracht.

Gestern war es dann Zeit auszuchecken, denn wir hatten genug von Hotel und Essen-gehen. Wir waren den ganzen Tag mit Haus einräumen beschäftigt. Mein Zimmer habe ich schon so gut wie fertig :) Leider ging es heute auch wieder weiter, doch ich musste die Kids erstmal zum Volleyball fahren und Alex in den Park. Nachdem ich mich den halben Tag nur mit meinen Quählgeistern beschäftigt habe, musste ich aber auch noch meine restliche Arbeit erledigen. Also hieß es einmal wieder Wäsche waschen und staubsaugen. Als Belohnung checkte ich den Pool und er ist awesome! Richtig groß und auch tief ;)

Anschließend waren Jules und ich mal etwas einkaufen, dass auch der Kühlschrank nicht mehr nur aus ein paar Äpfeln und Wasser besteht ... mittlerweile beinhaltet er 100$ der ausgegebenen 300

Nach dem Einkauf gab es dann Ofenkartoffeln und ich fuhr zu Alina um dort mit Franzi und ihr ein wenig zu chillen. Als ich ankam duftete schon alles nach Brownies und so schlossen wir den Tag ab mit ein paar Brownies und Schokoladenmilch.

bis bald ihr Süßen!

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