24.9. - 30.09.12

So liebe Leute da draußen, dann aktualisieren wir mal meinen Newsletter.

Wie immer chronologisch der neuste Klatsch und Tratsch ;) oder die neusten Adventures aus dem Leben der Vicky :)

Montag war ja ehm, stressig?!

Denn nachdem ich Alex gleich zum Soccer gebracht hatte, musste ich gleich schon wieder weiter und Bexi durch die Gegend fahren. Natürlich musste ich sie beide dann auch wieder abholen und dann noch kochen. Naja gut, das war eben mein Montag. Im Endeffekt wie immer eben ;)

 

Dienstag - not better than monday.

Vormittags gabs mal wieder eine Portion Spanisch. Aber College war diesmal richtig öde - wirklich wahr zum Einschlafen. Da war ich richtig froh, als ich dann wieder draußen war.

Alex war am Dienstag total lieb. Dafür hatte Bexi es doppelt so faustdick hinter den Ohren. Ich hoffe immer, wenn ich dann die Zickereien abbekomme, dass ich früher nicht so schlimm war. Wenn ja, dann tuts mir echt leid! Naja gut, auf jeden Fall wollte dann Mrs. Hochnäsig keine Hausaufgaben machen und auch nicht vor dem Training essen. Na gut, dann wurde Volleyball eben gestrichen und es mussten bis um 9 Uhr abends nach dem Soccer Hausaufgaben gemacht werden. Doch nicht nur Bexi war an diesem Tag "bester Laune". Meine Hostmum hatte einen schlechten Arbeitstag, da sie mal wieder einen ihrer Mitarbeiter feuern musste. Deswegen sind meine Gasteltern abends dann eine Runde spazieren gegangen während ich mit Bexi über ihren Hausaufgaben saß. Statt dass sie sich gefreut hat, dass ihr ihr kleiner Bruder bei den Hausaufgaben hilft, wurde er dann auch nur angemeckert. Nach diesem Tag hingen meine Nerven auch nur noch an einem seidenen Faden. Da ich nicht jede Woche Lust auf dieses Gezicke habe, habe ich dann als meine Gasteltern wieder da waren, mit ihnen geredet, dass es so nicht weitergehen kann. Denn ich sehe es nicht ein, dass ich dann vor dem Trainign kochen soll und nur dafür angemotzt werde bzw. sie nicht auf mich hört. Meine Hostmum war dann auch ganz meiner Meinung und sie haben mit Bexi darüber geredet. Um etwas herunterzukommmen, kamen denn abends die Mädls um "Dear John" zu schauen :) Das war wohl wirklich das beste an dem ganzen Tag.

Mittwoch

Just an ordinary day. Aber frühs hatte mich Jonathan an der Schule abgefangen und netterweise nach Hause mitgenommen, da es ziemlich kalt war. Nach einem Arbeitstag wie immer, hat er mich mit zum Starbucksmeeting genommen. Dort waren einfach mal 20 Aupairs?! oder mehr? ich bin so schlecht im schätzen. Jedenfalls so viele, dass die Menschen dadrin schon Fotos von uns gemacht haben :-D

Nach ein paar netten Unterhaltungen und neuen "Facebook-Freunden", ging es dann um 10 auch wieder heim, da uns der nette Starbucks-Mensch dann höflich gebeten hatte zu gehen da er schließen möchte. Naja gut nach einer witzigen Heimfahrt da Jonathan nicht verstand, dass er links abbiegen muss und die Einfahrt verpasst hatte bzw anschließend statt links nach rechts gefahren ist, bin ich doch recht gut zu Hause angekommen. Es gibt eben auch Männer die kein Autofahren können bzw ist die Links-Rechts- Schwäche auch in Chile vorhanden.

 

Donnerstag ist Panera-Tag:

So ein weiterer Arbeitstag stand bevor. Also hieß es wie jeden Donnerstag: Aufstehen, Lunch machen, Kids zur Schule bringen, Hausarbeit und ab ins College. Gut, dass das College diesmal wieder recht witzig war und ich mich vor lachen leider nicht mehr einbekommen habe. Mir tat richtig mein Bauch weh, aber wenigstens hatte ich nach dem College dann echt gute Laune :) Die war auch notwendig, denn ich musste am Donnerstag den ganzen Tag arbeiten. Denn meine Hostmum ist bis Freitag nach Boston geflogen und mein Hostdad war Donnerstagabend aus. Naja gut, das hieß dann für mich: Bexi zum Soccer bringen und abholen, Essen machen und meine Zwei ins Bett bringen. Ja es lief alles recht gut, nur das ins Bett bringen dauert eben ein wenig länger da ich beide noch knuddeln muss, sonst werde ich nicht mehr aus dem Zimmer gelassen. Na gut, das hatte ich auch geschafft. Damit der Tag dann doch noch gut endet, kamen Alina und Franzi zum "Notebook" schauen. Doch ich war so fertig, dass ich vielleicht gerade mal die Hälfte des Filmes eingepackt habe. Um 12 war der Film dann fertig und ich noch mehr :D Also gings ab ins Bett.

 

Freitag - "Du kannst länger schlafen"

Da am Freitag School-Off war aufgrund einer Lehrerkonferenz hat Paul zu mir gesagt, dass ich bis 8 schlafen kann. Um 7 klopfte es allerdings an meiner Tür und Bexi stand davor mit ihrer Decke und fragte nur: "Darf ich reinkommen?". Verschlafen meinte ich zu ihr, dass sie doch zu mir mit ins Bett kann und dann haben wir noch eine halbe Stunde im Bett gelegen, gekuschelt und über alles mögliche gequatscht. Vormittags haben wir dann etwas an unserem Memory-Book herumgebastelt, Wii gespielt und auf dem Trampolin herumgetollt. Nach einem wahnsinnig langem Freitag, der voller Alex und Bexi war, war ich froh als meine Arbeitszeit vorbei war und ich endlich Freizeit hatte. Auf dem Plan stand am Abend dann Bowling.

Fragt sich nur mit wem?! - Ja also jetzt muss ich natürlich alles mit Vorgeschichte erzählen. Bexi  spielt ja in zwei verschiedenen Fußballmannschaften. Einmal bei Trevian, einem verdammt teuren Verein und dann bei AYSO, der Schulfußballmannschaft. Die AYSO-Mannschaft, wird von Paul trainiert. Es gibt aber noch einige andere AYSO-Mannschaften, die von englischen Soccercoaches trainiert werden. Diese sind zwischen 19 und 23 und sind dann zwischen 6 und 9 Monaten in den Staaten durchschnittlich. Sie ziehen dann von Staat zu Staat im Sommer und halten dort Summer-Camps ab, für Kids die dort abgeladen werden, da ihrer Eltern keinen Bock haben den ganzen Tag mit ihnen zu verbringen. Meine Hostmum hat sich natürlich sofort um sie gesorgt und meinte, wir könnten doch mal was mit ihnen machen, wenn sie hier kaum jemanden kennen. Also gab mir mein Hostdad dann die E-mail Adresse von James und ich habe ihm dann einfach einmal geschrieben. Nach ein paar E-Mails hatten wir dann ausgemacht, dass wir am Freitag Abend alle zusammen bowlen gehen. Alle zusammen heißt: Franzi, Alina, James, Josh, Steven, Kristian und ich. Na gut, also trafen wir uns um halb 9 bei Pin Stripes um ein wenig zu bowlen. In der ersten Runde hatten unsere lieben englischen Freunde natürlich alle die "Bumps", also die Seiten oben, welche normalerweise Kinder benutzen, damit keine Kugel daneben geht oder nicht trifft. Ich wusste nicht mal, dass man das machen kann. Aber gut, ich wäre auch zu stolz gewesen, diese "Wände" nach oben zu machen. Ich hatte auch keinen Grund, denn so schlecht war ich gar nicht. Wir haben uns dann alle immer recht nett unterhalten. Wobei sie schon den einen oder anderen dummen Kommentar abbekamen, was die "Bumps" anging. Aber naja, wir wollten ja nicht, dass die "kleinen" Jungs dann schmollen, weil sie verlieren :-DJosh wollte unbedingt um ein Panera wetten, was so viel heißt wie: Wenn er besser ist, muss ich bei Panera etwas bezahlen und eben andersherum. Zu schade, dass einmal ich und das andere mal er besser war, sodass sich das schnell wieder ausglich.

Nach 1,5 Spielen sagte uns der tolle Apparat plötzlich, dass wir doch fertig sind was aber ja überhaupt nicht stimmte. Also warteten wir auf unseren kleinen asiatischen Freund, der uns bediente und schilderten ihm unser Bedenken. Dieser klärte die Sachlage im Handumdrehen und wir konnten glücklich und zufrieden unser 2. Spiel zu Ende führen. Da die Zeit aber irgendwie auch schneller umging als wir dachte und im Nu 2 Spiele vorbei waren, entschlossen wir noch zusammen etwas zu essen. Da aber niemand so wirklich wusste wo, blieben wir dort, da nebenan eine Art Restaurant war. Plötzlich hieß es: "Los, setzen wir uns raus." - "Good joke, it's freezing!", dachte ich. Aber es war wirklich ihr ernst. Doch es war kein Fehler sich raus zu setzen, da jeder Decken bekam und in der Mitte eine Art Feuerstelle brannte. So saßen wir alle ringsrum ums Feuer. Der Nachteil daran war allerdings, dass man sich nur mit den Personen unterhalten hat, die dann neben einem saßen. So habe ich mich beispielsweise fast nur mit Josh und James unterhalten, da sie rechts neben mir saßen und Alina sich links neben mir meistens mit Kristian unterhielt. Franzis Plausch-Partner war dann Steven. Dort saßen wir dann bis um 12, da dann der Laden auch zumachte, wir zu Eiszapfen wurden und wie geräuchert rochen.

 

Samstag - Familyday

Ich entschloss mich am Samstag dafür, meinen zwei Kleinen beim Soccer zuzusehen, also ließ ich mein Ausschlafen saußen, um Alex Soccermatch anzusehen, das ein Heimspiel war. Ausgestattet mit einem Vanilla Latte vom Starbucks und einem Campingstuhl ging es Richtung Fox Madow Fußballplatz. Dort nahmen Paul und ich dann an der Seitenlinie platz, während Jules sich in die Reihe euphorischer Mütter einreihte. Schließlich müssen sich alle Supermums übertönen. Es war echt ein spannendes Spiel für 8 Jährige. Letztendlich haben sie dann auch 2:1 gewonnen. Nach dem Fußballspiel kam dann Evan, Alex Lockenkopf-Freund mit zu uns und die beiden spielten wie so selten auf dem Trampolin. Bexi hatte währenddessen zwei Volleyballspiele. Nach ihrem zweiten Volleyballspiel ging es für sie straight zum AYSO-Soccer, das ich mir dann auch mit ansah. Der Referee (Schiedsrichter) war dann zufällig James. So quatschten wir vor dem Spiel und während der 4 Viertelzeiten (nicht Halbzeiten) ein wenig. Während diesen ganzen Spielen, stellte ich auch fest, wieso Bexi in zwei Mannschaften spielt. Denn AYSO-Soccer ist irgendwie nicht ganz so recht ernst zu nehmen. Die Kids stehen da mehr auf dem Feld und reden oder schauen dem Ball hinterher, als dass sie sich mal ein wenig bewegen. Ansatzweise könnte man es mit einem Haufen Tauben vergleichen, dem man ein Stück Brötchen hinwirft und sich alle daraufstürmen. So war es amüsant den Wechsel zwischen Kaffeeklatsch und Taubenschar zu beobachten. Nach dem "Soccerspiel" gingen meine Hostmum und ich direkt zur Mani- und Pediküre, die sie mir seit Wochen versprach. 

Also saßen wir dann 1,5h bei unseren thailändischen Freundinnen und ließen uns es richtig gut gehen. Meine kleine schlitzäugige Freundin, hat mir etwas zu viel Haut an einem Finger weggeschnitten, sodass dieser nicht das Bluten aufhören wollte, woraufhin sie panisch ständig nach dem Desinfektionsmittel griff und sich bei mir entschuldigte. Letztendlich hat sie dann einfach etwas Unterlack draufgeklatscht, sodass es das Bluten ja aufhören musste. Nach unserem Besuch im Schönheitssalon waren wir circa 10 Minuten daheim, bis es weiter zum "Oktoberfest" ging. Total unamerikanisch liefen wir zum "Sacred heart Parish Octoberfest". Am Eingang musste man dann sein Geld erstmal in Marken tauschen, da wurde meine Hostfamily schon einmal gut $100 los, als mein Hostdad sah, dass ein Bier $10 kostet. Bexi und Alex bekamen dann jeweils noch 8 zum persönlichen Vergnügen. Es war echt süß, wie sie das aufgezogen haben. Denn überall gab es dann Miniaturlosbuden, Hau-den-Lukas oder Entchen-Ziehen. Ich gab meine 8 Marken allerdings nicht wie früher für Autoscooter oder Entchen-Ziehen aus, nein wer hätte es gedacht allein für ESSEN. Ich startete mit einem Malzbier, das allerdings mehr nach Cola schmeckte als etwas anderes. Meine restlichen Wertmarken gingen dann für a Broatworscht und Erpflsalod drauf mit a bissla Mais.

Nur leider wurde die gute Bratwurst (die echt ganz gut geschmeckt hat) verschandelt, da sie in ein Hotdog-Brötchen gepackt wurde :( der Kartoffelsalat war ziemlich eklig, da er süß und auch scharf war. Aber man musste es mal probiert haben und der Hunger war dann eben doch mal wieder der beste Koch. Mein Highlight des Oktoberfestes war allerdings die Musik dort. Da ist doch wirklich tatsächlich eine kleine Blaßkapelle aufgetreten die dann "ein Prosit" oder "den Ententanz" gesungen haben. Da habe ich mich ja glatt wie zu Hause gefühlt :-D, Mein Hostdad fand es nur einfach so verdammt witzig, wie ich nicht mehr aus dem Lachen herausgekommen bin. Nachdem mich Bexi dann noch zu sämtlichen "Buden" geschleppt hat, bin ich dann auch nach Hause, da es etwas kalt wurde und ich genug "Heimat" hatte.

Doch der Abend war noch lange nicht vorbei. Alina holte mich dann ab und wir fuhren zu Nadja um dort einen Film zu schauen. Da wir uns aber nicht wirklich entscheiden konnten, was wir schauen. Ließen wir letztendlich Alina entscheiden - FAIL! - Sorry, Alina ;* aber der Film "der Diktator" war ja mal sowas von überhaupt nicht witzig, aber gut sind wir wieder etwas schlauer. Stattdessen haben wir dann nach ein paar Minuten lieber "the Voice" geschaut. Mit der Zeit wurde ich auch müde, aber Alina war noch top fit und abenteuerlustig. Deshalb kam dann auch der Vorschlag: "Looos! Lasst uns zum Walmart fahren!" - Anfangs lautete meine Antwort noch "ne, ich bin zu müde!". Da sie dann aber die ganze Zeit mit Kristian schrieb, meinte ich irgendwann "na wenn er mitgeht, dann können wir schon fahren", was wohl eher ein Scherz meinerseits war. Da sie ihn aber wirklich gefragt hatte und er auch mitwollte, stiegen wir eben nachts alle in das Alinamobil und düsten zum Walmart. Dort hatten wir so viel Spaß und verbrachten dort sicher über eine Stunde. Dabei gab es dann einige Races mit Fahrräder, City- Rollern und ich war Captain des Einkaufswagens. So wurde unsere Nacht wirklich noch zu einem Abenteuer. Die Leute die dort arbeiten müssen auch denken, dass wir einen an der Waffel haben, aber so ganz unrecht haben sie ja auch nicht. Naja gut jedenfalls war ich dann um 3 oder so im Bett.

 

Sonntag - let's do anything

Mh - was tun an einem Sonntag?! ... einfach Downtown fahren und die Zeit todschlagen. Nein, wir haben sie recht sinnvoll genutzt. Wir sind zur Bean spaziert, haben dort etwas das free Wifi ausgenutzt und haben an der Buckingham-Fountain ein paar nette Fotos gemacht. Wettermäßig war es auch echt gut, wärmer als wir dachten. Da war ich dann auch froh, dass ich meine Flipflops dabei hatte :) Nachmittags gab es dann Lunch bei Panera. Nach unserer Stärkung bummelten wir dann noch ein wenig durch sämtliche Läden, um hier und da ein paar Schnäppchen abzugreifen. Deshalb füllt sich mein Kleiderschrank auch langsam, wobei ich jetzt langsam eher einmal Winterschuhe und neue Hosen kaufen musss. Aber man findet hier einfach keine Hosen, die lang genug für meine Beine sind :/ naja gut, mal sehen noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Nach unserem kleinen Stadtrundgang fuhren wir dann zurück nach Winnetka. Da aber noch keiner so wirklich heim wollte, fuhr uns Alinas Auto mal wieder Richtung Vicky. Denn mittlerweile kann man schon fast sagen, dass Alina und Franzi so halb bei mir wohnen, da wir fast nur noch in unserem Basement sind. So eben auch Sonntag. Wir chillten dann mit etwas Musik auf den Sofas und spielten Kicker bzw. versuchten unser Glück beim Tischtennis - allerdings nicht wirklich erfolgreich. Spaß hat es trotzallem gemacht und vielleicht wird es ja mit der Zeit noch ;)

 

 

Tut mir leid, dass ich so hinterherhinke, aber ich bin zur Zeit nicht so oft am PC. Ich versuche meinen Blog so schnell wie möglich auf dem aktuellen Stand zu haben. :*

 

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