22.10.12 - 28.10.12 - awesome weekend!<3

Alina, ich, Mija beim Pumpin carving
Alina, ich, Mija beim Pumpin carving

Montag

Nach einem Killerworkout mit Franzi das mir 4 tägigen Muskelkater bereitete, skypte ich bis ich die Kids von der Schule abholen musste. Zuhause mit meinen Beiden, habe ich nach dem Essen mit Bexi die Halloweendeko herausgekramt und dekoriert damit wir auch ein wenig in Stimmung kommen. Zwar haben wir nicht einmal halb so coole Deko wie manch andere Häuser, aber besser als nichts :)

Das Wetter war auch perfekt dafür. Denn es war richtig grau und nieselig. Als wir fertig waren, hatte Bexi die Idee etwas Fahrrad fahren zu gehen. Also machte ich eine kleine Radtour mit den beiden Kids. Der Tag war eigentlich richtig schön, da sie sich nicht stritten und super lieb waren. Als ich dann abends fertig mit Arbeit war, holte ich Franzi ab und wir gingen zu Alina Scrapbooken und Madagaskar 3 anschauen. Der Film war echt witzig, also falls ihr ihn noch nicht gesehen habt – tut es! :) Bis heute sitzt mir "Dadadadada circus, dadadadada circus, afro circus, afro circus" im Kopf

 

Nach einem unspektakulären Dienstag an dem eigentlich alles wie immer war, kam ein wahnsinnig schöner „sommerlicher“ Mittwoch. Doch anfangs begann mein Mittwoch nicht so gut, da ich einmal wieder Jules hinterher räumen durfte, weil sie einfach alles stehen und liegen lässt wenn sie morgens auf Arbeit geht. Ich meine es ist doch nicht zu viel verlangt, seinen Abwasch in die Spühlmaschine zu stellen und sein Frühstückszeug zurück in den Schrank?! Naja mittlerweile bin ichs ja schon gewohnt. Jedenfalls hatte ich dann den Einkauf erledigt und war bei der Bank, da meine neue Karte nach 3 Wochen immer noch nicht da war und ich den Namen Vicotria auf meiner Karte nicht mehr sehen konnte. Die nette Dame meinte auch nur: „I don't know what happened that's really weird.“ Ja gut, dann wurde eben mal schnell mein Konto geschlossen und ein neues eröffnet auch gut. Aber meine neue Karte kam dann auch zwei Tage später mit der Post – respekt!

Nun ja, eigentlich war ich dann zum Lunch verabredet aber da Josh ja absagte und Steve Franzi absagte, sind einfach Franzi und ich zusammen Lunchen gegangen wenn kein anderer will – tzzz^^

Doch im Nachhinein fand ich es auch wirklich gut so, da wir dann noch ein wenig an den Strand gingen und das super Wetter genießen konnten bevor die Arbeit wieder losging :)

Abends musste ich länger arbeiten also kamen Franzi und Alina überraschenderweise. Franzi kochte dann auch - wie üblich - erstmal Quesadillas da sie Hunger hatte – wie so selten abends - ;)

 

Donnerstag

Es war eben wieder ein mal ein wahnsinnig langweiliger Tag im College, nicht einmal unsere mexikanischen Freunde haben ihn halbwegs angenehm gemacht. Aber solche Tage gibt es leider auch. Nach dem College wollte ich mich eigentlich etwas hinlegen, allerdings musste ich dann Taxi für Paul spielen da sein Auto in der Werkstatt war. Nun ja am Nachmittag hab ich dann Bexi zu ihren verschiedenen Soccerpractices gefahren nachdem ich mit meinen Zweien bei Panera Lunch hatte. Da habe ich dann abends kochen sollen, was ich auch getan habe. Einmal für die Kids Chicken, Gemüse und Reis und dann für Jules, Paul und mich Fischcurry mit Reis. Jules meinte das Essen sollte doch bitte um 7 fertig sein, da sie da wieder zurück ist. Punkt 7. Der Tisch war gedeckt, das Essen fertig nur wer war nicht da?... meine liebe Hostmum. Es war ja nicht so, dass ich um halb 8 mal weg wollte. Aber das war ihr ja anscheinend ziemlich egal, da sie um halb 8 zu Tür reinkam und nur meinte: „oh wann willst du denn los?!“.. „ehm right now!?“ Also packte ich auch mein Zeug und ging eben ohne Dinner aus dem Haus. Zusammen mit Franzi düste ich zum Halloweenshop, da wir uns eine Maske kaufen wollten. Das gestaltete sich aber einmal wieder schwieriger als gedacht. Sodass wir uns letztendlich für eine simple schwarze Maske entschieden und diese selbst gestalten wollten. Dann waren wir noch eben in der Mall und ich habe mir ein T-Shirt gekauft um es dann zu zerschneiden. Na gut, eigentlich hat es Franzi dann eher zerschnitten und ich sah zu, da ich es nicht versauen wollte. Siehe da – meine Kostüm war fertig :) Merci Franziiii! :)

 

Freitag – YES! WOCHENENDE!!

Ich denke ich kann diesmal auslassen, was ich alles während meiner Arbeitszeit gemacht habe, da es sowieso nicht neues für euch ist und das gleiche wie immer einfach. Abends kam Mija zu mir gefahren. Mija kenne ich da wir zusammen von Frankfurt nach New York flogen und auf der gleichen Orientation waren. Da sie 40 Minuten von mir weg wohnt kam sie über das ganze Wochenende zu mir, damit ich nicht alleine in meinem Bett schlafen muss :-D

Jedenfalls sind wir dann abends zusammen auf eine Halloweenparty in Downtown gefahren. Zuerst mussten wir uns aber erst fertig machen und zwar so richtig, dass sogar Blut spritzte – auch wenn es nur Kunstblut war. Als maskierte Irgendwas stiegen wir in mein weißes Auto und ab ging die Post. Auf unserer Fahrt haben wir viele spannende Entdeckungen gemacht. Einerseits wissen wir jetzt wieso kaum ein Aupair Downtown mit dem Auto fahren darf, weil die Fahrt wirklich Horror sein kann. Links wird man überholt und rechts, dann gibt’s auf beiden Seiten auch noch Highway Auf- und Abfahrten. Das ist echt crazy! Aber wir haben es gemeistert. Andererseits habe ich durch unsere Autofahrt gelernt wie ich meinen Tempomat einschalte und benutze, geschweige denn dass ich überhaupt einen habe wusste ich nicht einmal. Um viertel 10 sind wir dann am Congress Theater angekommen und wie sichs für eine Frau gehört, habe ich 3 Minuten gebraucht um richtig einzuparken. Als wir dann im Congress Theater ankamen und unsere Karten und ID s vorzeigten, stellten wir schnell fest, dass Amerikaner nicht so prüde sind wie man immer denkt. Das beste Kostüm war ein „Engelskostüm“ was einfach nur aus einem Art Bikkini bestand und einem Heiligenschein. Mija hat auch ein paar grandiose Schnappschüsse von wirklich schlampigen Kostümen gemacht, die ich hoffentlich bald bekomme. Wir haben dann eigentlich fast non stop getanzt und es einfach genossen mal wieder wegzugehen. Jedes mal wenn uns jemand anquatschte, dann wurden wir gefragt, was wir denn eigentlich darstellen. Leider konnten wir ihnen diese Frage nicht mal selbst beantworten bis sie ein Kerl für uns beantwortete indem er einfach festlegte, dass wir Black – and Redswan sind. Ehhh ja gut :-D. Der gleiche Kerl schien uns ja eigentlich relativ sympathisch bis zu dem Moment als er irgend eine weiße Pille einwarf, die ihm ein anderer Typ in die Hand drückte. Das ganze kam drei weitere Male vor und wir waren einfach nur erstaunt wie offensichtlich man hier mit Drogen so umgeht. Jedenfalls distanzierten wir uns von dem Kerl und als ich was zu Mija sagte und anschließend weiter tanzte, tippte mich ein anderer Typ an und sagte zu mir auf deutsch: „ Woher kommst du denn in Deutschland?!“ Vollkommen verdutzt blickte ich ihn an und meinte, dass ich aus Bayern komme wo er denn her sei. Doch diese Frage hätte ich mir sparen können, da man an seinem „ch“ gut erkennen konnte, dass er Schweizer war. Nach ein paar kurzen Sätzen die wir wechselten lud er Mija, mich und seinen chinesischen Freund auf eine Coke ein. Woraufhin er mir erzählte, dass er hier studiert. Nun gut, als uns dann irgendwann die Füße oder mir eher der Rücken wehtat, machten wir uns zurück auf den Heimweg. Um halb 3 waren wir dann letztendlich zu Hause. Es ist schon faszinierend, da hier die meisten Partys wirklich um 2 vorbei sind.

 

Samstag

Nach einem gemütlichen Frühstück und ein paar Stunden einfach nur chillen, kamen Franzi und Alina vorbei um uns abzuholen, da wir Pumpkins aushöhlen wollten und Gesichter ausschneiden wollten. Allerdings wollten wir keine Sauerei bei mir veranstalten, weil meine Gasteltern abends Besuch von ein paar Freunden bekamen. Deshalb beschlossen wir unser Pumpin-Carving in den Park am Beach zu verlegen. Anfangs war es dort auch noch echt schön da die Sonne schien. Doch irgendwann taten uns nur noch die Hände weh, weil es so kalt war. Als mein Pumpkin fertig war und man die Fledermaus einigermaßen erkennen konnte und auch Alina fertig war, packten wir unser Zeug zusammen und wärmten uns erst mal kurz bei mir auf. Franzis Hostparents waren nicht da, sodass wir unser Dinner diesmal zu ihr nach Hause verschoben. Ich bekam wieder mein leckeres Franzi-Rührei und Salat und die Mädls aßen Salat mit Quesadillas. Alina unsere Fastfood-Queen entschied sich natürlich für Minihotdogs. Nach unserem gemeinsamen Dinner hatten wir mit den Soccercoaches bzw mit Steve und Kristian ausgemacht, dass wir durch einen Haunted Trail in Winnetka laufen. Ein Haunted Trail ist eine Art Pfad durch den man läuft und auf dem Weg versuchen dich eben ganz viele verkleidete Menschen zu erschrecken. Jordan, der Freund von einem Vorgängeraupair von Alina begleitete uns auch genauso wie Nadja. Deswegen sind wir letztendlich zu 8 durch den Trail gelaufen. Das änderte aber nichts daran, dass ich fast starb. Vorher meinte Jordan noch so, ob wir nicht etwas zu alt dafür wären, da dort mehr oder weniger nur Kids standen, aber ich war definitiv nicht zu alt dafür. Ich bin in diesem Pfad um mein Leben gerannt, da mich ein grünes skelettähnliches Ding ständig verfolgt hatte. Auf meiner Flucht stürzte ich sogar vor lauter Schreck. Am Ende angekommen, fühlte ich mich als hätte ich 2 Stunden Sport gemacht. Ich war wirklich fix und fertig und brauchte einige Stunden um mich zu erholen. Nun ja – für alle anderen war das eher witzig und sie dachten, dass ich das auch witzig fand, aber ich war irgendwann nahe am durchdrehen weil der mich permanent verfolgte.

Trotzdem wollte keiner nach dem Haunted Trail sofort nach Hause. Da unser Basement aber noch nass war, weil die Pumpe im Keller kaputt war konnten wir leider nicht zu mir. Nach ein paar Minuten Diskussion erbarmte sich Jordan und stellte seinen Keller zur Verfügung. Dort schauten wir Film, quatschten und lernten Tricks kennen wie sich Engländer und Amerikaner kostenlos Drinks in Bars ergattern. Mal sehen ob das dann in Deutschland irgendwann auch mal klappt. Um halb 12 warf er uns dann aber doch raus. Das war für uns die perfekte Zeit um unsere lieblings Samstagnachtbeschäftigung nachzugehen: Shopping bei Walmart. Mit Nadjas und Steves Auto fuhren wir dann nach Niles. Letztendlich verbrachten wir sicher 1,5 Stunden darin und kauften nicht wirklich was ein. Stattdessen schauten wir Madagaskar, probierten Halloweenmasken und Pyjamas an oder ließen und von einen Stoffbären eine Weihnachtsgeschichte erzählen. Jeder Außenstehende denkt sicher, dass wir einen Schlag haben, wenn er sich das ansehen würde. Auf dem Rückweg hielten wir noch „kurz“ bei McDonalds damit Franzi ihrer nächtliche Portion Zucker bekommt. Auf dem Parkplatz lieferten wir uns dann von Auto zu Auto eine Pommesschlacht. Da sich Steve und Kristian etwas einsam fühlten in ihrem Auto kamen sie einfach irgendwann rüber in Nadjas Auto, sodass wir uns dann zu 7 reinquetschten. Als Franzi dann eine halbe Nackenstarre hatte und Steve nicht mehr zwischen lauter Kindersitzen knien konnte, fuhren wir wieder Richtung Heimat.

 

Sonntag

Als plötzlich mein Handy klingelte, dachte ich mir ob ich so dumm war und vergessen hatte meinen Wecker auszustellen. Doch das war nicht der Fall. Alina rief an um uns zu fragen, ob wir mit Downtown fahren wollen. Schnell sprangen wir aus dem Bett und machten uns startklar. Dort angekommen statteten wir der Bean zuerst einen Besuch ab, dann gingen wir etwas am Museumskampus spazieren. Es war wahnsinnig windig und man merkte wirklich, dass es Winter wird so langsam. Halb durchgefroren fuhren wir um halb 5 zurück nach Winnetka. Auf dem Weg gönnten wir uns noch einen Donut bzw. lösten Nadja und ich unseren Free-Donut Gutschein ein, da die Chicago Bears an dem Tag das Footballgame gewannen. Zurück bei mir zu Hause haben wir uns dann noch zusammen Essen gemacht, also Alina, Mija, Franzi und ich. Oder eigentlich hat Franzi eher Dinner gemacht mal wieder und Mija hat Cookies gebacken während Alina und ich das Zeug wegräumten, was Mija aufgetragen hatte. Das Wochenende schlossen wir dann noch gemütlich bei mir ab indem wir noch etwas zusammensaßen und einfach quatschten. Mija fuhr dann auch um 8e rum wieder zurück nach Hause.

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