12.11.12 -14.11.12 Grandma is coming to town

nach dem Shopping mit Grandma
nach dem Shopping mit Grandma

Montag war es dann soweit, nachdem ich frühs noch alles blitze blank gewischt hatte, kam mittags dann Grandma am Flughafen an. Frisch geduscht, habe ich mich ihr vorgestellt. Kurz darauf sind wir auch schon los um die Kids von der Schule abzuholen. Da Betti (=Oma) meinte, dass die Kids immer erwarten, dass ihre Oma was verrücktes tut, setzte sie sich eine blonde, langhaarige Perücke und einen bunten Glitzerhut auf. Paul und ich hielten uns verdeckt im Hintergrund während Oma vorne weg lief. Als die Kids die Straße überquerten und ihre Großmutter sahen, ist Bexi halb davon gerannt weil es ihr so peinlich war. Alex hingegen musste total lachen und wurde von „Gran-gran“ erst mal abgeknutscht. Anschließend gab es eine heiße Schokolade bei Paneras und einen Snack für die Kids. So bestand dann der restliche Montag daraus Oma zu unterhalten.

Am Dienstag hatte ich wie immer College. Franzi, Melanie und ich machten uns auf in den Kampf gegen die Langeweile und die Freaks des gefürchteten Oakton Community College. Mit Bravur und den letzten Nerven schlugen wir das Monster der Langeweile, sodass wir um viertel 1 endlich nach Hause konnten. Auf dem Heimweg machten Frenchi und ich uns Gedanken, was wir denn Steve noch zum Abschied schenken könnten, da er am darauffolgenden Mittwoch nach Hause flog. Basierend auf einem selbsternannten nie stattgefundenen „happy Steven's day“, an dem er normalerweise einen Kuchen hätte bekommen müssen, dachten wir backen wir ihm im nachhinein einen Kuchen. Deshalb beriefen wir eine Versammlung im Hause Ainsworth-Bogedain ein um das happy-baking zu beginnen. Hoch feierlich kramten wir die Burgbackform heraus und mixten einen Vanilleteig mit Schokostückchen. Da wir dann die Kids alle abholen mussten, vereinbarten wir den Kuchen später zu verzieren. Als ich fertig war mit Arbeit, hatte Alina aber noch keiaune Zeit. Doch mit ihrem Einverständnis (JA, du hast gesagt, ich soll doch nur etwas übrig lassen für dich) begann ich den Kuchen mit bunten Streuseln zu verzieren. Alina stieß nach kurzer Zeit dazu und wir stellten den Kuchen ohne Franzi fertig, da sie bereits bei Steve war. Zum Schluss packten wir noch zwei Kerzen in Fußballform auf zwei Türmchen. Alina brachte uns dann heil bei Steve an. Damit es eine Überraschung bleibt und die Tür offen war, gingen wir vorsichtig hinein. Dort sah uns schon Franzi, die mit den Kids spielte. Wir zündeten die Kerzen an und weihten die Kids in unseren Plan ein. Alle zusammen gingen wir leise ins Wohnzimmer, in dem Steve saß und begannen zu singen: „Happy last day to you....“ Nachdem er die Kerzen ausgepustet hat, bekam jeder einen Drücker als Danke schön. Später stieß dann auch noch Josh dazu, nachdem wir ihn abholten und dann dort noch seine Hostfamilie kennenlernten. Außerdem kam man nicht darum herum ein Stück seines Kuchens zu probieren. Ich dachte ja immer man kann an einem einfachen Kuchen nicht viel falsch machen, doch da habe ich mich wohl getäuscht. Joshs Kuchen schmeckte einfach wirklich wie Pappe. Damit er mal sieht wie richtiger Kuchen schmeckt, fuhren wir zurück zu Steve und die Beiden probierten unser Meisterwerk. Da es jedoch langweilig ist einen Kuchen mit einem Messer zu schneiden, rissen sie die Türme einfach ab. Da saßen die Zwei wie Kleinkinder dort mit dem Kuchen auf den Beinen und rissen ihn in Stückchen. Nach einem Weilchen fuhren Alina, Josh und ich dann nach Hause. Ich stieg noch kurz aus um Josh eine good bye hug zu geben und schon war auch ich dann wieder zu Hause. 

 

Siehe da und es war dann auch schon wieder Mittwoch. Omi hat den Kids Frühstück gemacht, während ich ihr Pausenbrot schmierte. Nachdem ich die beiden Monster dann in die Schule gebracht habe, habe ich mich schön gemacht für Grandma. Denn ich habe ihr versprochen mit ihr Frühstücken zu gehen und danach zu Shoppen. So fuhr ich mit Betti an meiner Seite nach Wilmette zum Pancake House. Dort bestellten wir beiden den Zimt-Apfel Pancake. Als diese dann kamen, waren wir erst einmal sprachlos da sie so riesig waren, also teilten wir uns einen und den Anderen ließen wir uns einpacken. Nach einem netten Plausch und mit viel Zucker im Blut machten wir uns auf den Weg zu Tj-Maxx. Als wir den Laden betraten und ich losging, meinte sie so zu mir ob ich wohl keinen Wagen nehme. Darauf antwortete ich, dass ich so viel nicht kaufen werde. Mhhh – falsch gedacht, wir hielten uns 3 Stunden darin auf und zum Schluss hatte ich ein Wochengehalt los. Es war wirklich witzig mit ihr zu Shoppen, da sie immer ehrlich ihre Meinung abgegeben hat. Als ich sie fragte, was ich denn alles nehmen sollte und sie sich das durchsah, sagte sie voller Überzeugung: „Das ist alles so wundervoll, nehme alles!“ Damit hätte ich zwar nicht gerechnet, aber ich tat es dann einfach. So hatte ich ein paar Timberland Schuhe, Winterpullies, Hosen und Co. Als ich einen Schal anprobierten und sie mich sah als ich ihn wieder zurücklegte, nahm sie ihn mit und kaufte ihn mir. Außerdem habe ich vorher von ihr $30 bekommen um mir ein schönes Shirt zu kaufen, diese wurden natürlich auch gleich mit verwertet. Nach einem kurzen Stopp für einen Smoothie bei Dunkin Donuts, fuhren wir nach Hause da ich ja die beiden Kids abholen musste. Doch zuerst rechneten wir aus wie viel Geld wir bei unserem Einkauf sparten, da alles heruntergesetzt war. Es hat sich gelohnt! Nachmittags spielte ich mit den Kids und packte meinen Koffer, da es am Tag darauf ab in die Karibik ging. Abends kamen dann noch Alina und Franzi und wir quatschten ein wenig – bzw Franzi schlief für ein paar Minuten in meinem Bett.

 

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