Boston with all our heart and all our sole

 

14.01.13

An diesem Montag hieß es wieder: College Time! Ich raffte mich auf und zog mir mal keine Jogger an, sondern ein paar Jeans und packte einen Stift, meine Mappe und ein Wasser in meine Tasche. Als ich auf dem Weg zu meinem Auto war, meinte Paul er hilft mir. Ich dachte nur so:"Wobei willst du mir denn helfen? Beim Auto-starten?!" Nein.. er wollte mir helfen mein Auto von sämtlichem Eis zu befreien. Da in der Nacht vorher nämlich Eisregen mein komplettes Auto, wie Zuckerguss einen Kuchen überzog, brauchte es erstmal 10 Minuten bis überhaupt eine Tür aufging. Als ich nur noch 15 Minuten hatte um ins College zu kommen, es normalerweise aber schon 25 braucht dorthin zu gelangen, meinte Paul ich solle doch mit dem Land Rover fahren. Gesagt, getan.. wer sagt denn da auch nein!? Also begab ich mich in das "beast" und düste mit Lenkrad- und Sitzheizung ins College. Dort hatte ich leider nicht mehr viel Platzauswahl, also setzte ich mich zwischen einen "Player" und einen totalen "Nerd". Unser Lehrer, Dr. Constantine Ress, ist ziemlich witzig, denn das einzige was er tut ist, Geschichten aus seinem Leben erzählen. Nun ja im Oakton Community College nennt man das eben "worl geographie", aber was sollts.. Ich sitze ja mehr oder weniger sowieso nur meine Zeit dort ab. 

 Bexi hatte nachmittags Fußball in Niles, dort musste ich sie wieder abholen und abends kamen dann Nadja und Franzi zum Film schauen. Da wir ja noch die Hälfte unseres Riesenbrownies vom Vortag hatten, wurde es nun Zeit ihn zu leeren. Bei "finding Nemo" stopften wir uns unzählige Kalorien rein und chillten so den Abend vor dem TV.

 

15.01.13

Dienstag hatte Alex dann mal wieder Fußball, was allerdings ausfiel. Also holte ich die Kids von der Schule und wir trafen uns zusammen mit Paul am neuen Haus. Dort führte er uns durch jeden Raum und erklärte uns welches Zimmer zu welchem wird. So wurde mir erläutert, dass aus meinem momentanen Kleiderschrank mal mein Bad wird. Als wir dann im Keller angekommen waren, wurde es Zeit für eine Runde Billiard, da der Pooltisch momentan das coolste im ganzen Haus ist. Zurück zu Hause gabs dann einen Snack für die Kids und Hausaufgaben warteten auch noch.

Später schneiten Annika, Alina und Franzi vorbei um zusammen Pitch Perfect anzusehen.

 

16.01.13

5.30 Uhr .. es klopfte an meiner Tür und ich musste aufstehen, denn ich musste alle anderen zum Flughafen bringen. Da Alex nämlich ab Freitag ein Fußballturnier in Orlando hatte, flogen sie bereits am Mittwoch nach Florida. Also quälte ich mich aus dem Bett, schmiss mich in die Klamotten, die mir zu Hand lagen und setzte mich ins Auto. Am Flughafen angekommen, stiegen alle aus und ich setzte mich nach Vorne. Ab gings zurück nach Hause :) Dann schmiss ich mich dort erst mal mit ein paar Cornflakes und einem Kakao vor den Fernseh und genoß die Ruhe bis ich wieder auf ins College musste. Danach bestand mein Tag eigentlich darin, Sport zu machen, zu chilln und mich langsam mal etwas über Studiengänge in Deutschland zu informieren. Abends kam Franzi dann und wir haben mit Allie geskyped. So nun stellt sich die Frage, wer denn Allie ist. Da Franzi und ich ja geplant haben, am Freitag drauf nach Boston zu fliegen, dachten wir uns wieso nicht Couchsurfen zusammen. Denn so etwas wollten wir schon immer ein mal machen. So schickten wir dann eine Menge Anfragen heraus, woraufhin sich Allie bei uns meldete. Da wir sicher gehen wollten und wissen wollten wie seriös das alles ist, machten wir aus mit ihr zu skypen. Das klappte dann auch recht gut und wir klärten alle Fragen die wir hatten.

 

17.01.13

Erstmal konnte ich schön ausschlafen, da ich ja alleine zu Hause war. Später kam dann Franzi nach dem College vorbei und wir starteten ein hervorragendes Workout. Ansonsten genoß ich den Tag meine Ruhe und einfach mal komplett alleine zu Hause zu sein. Abends kamen Franzi und Annika zum DVD schauen. Damit wir nicht verhungern, kochte Franzi eine große Portion Nudeln. Während wir dann Film schauten, checkte ich sämtliche Mails u.a. auch von Allie, welche schrieb, dass es wohl doch nicht gehe, dass wir bei ihr schlafen da ihre Mitbewohner sich plötzlich quer stellen. Nun ja, das hieß dann für Franzi und mich: Hostel buchen. Also saßen wir dann um halb 12 noch am PC und buchten die billigsten Zimmer in einem Hostel, welches ziemlich zentral in Boston lag.

 

18.01.13

Nach einer weiteren Nacht bzw Morgens des Ausschlafens, packte ich nun langsam mal meine Sachen für unsere kleine Reise nach Boston. Alina kam dann noch eben vorbei um den Schlüssel abzuholen, da sie in der Zeit die Katzen fütterte und umsorgte. Anschließend sprang ich in die Dusche, packte dann wirklich endlich mal alles in meinen Carry-On Koffer und holte auch schon Franzi ab. Wir leerten die restlichen Nudeln und schon stand das Taxi vor der Tür. Gut, dass Franzis Hostmum so spendabel war und uns das Taxi bezahlte, weil ich im März ihren Hund Gassi führe, während sie im Urlaub sind.

Ich schloss die Tür des Taxis und ein mein breites Grinsen im Gesicht war wie festgetackert. Die Vorfreude wuchs von Minute zu Minute. Als wir dann am Flughafen ankamen, schwirrten mir sofort wieder sämtliche Erinnerungen durch den Kopf. Tickets ausgedruckt und weiter gings zum Check-In und der Sicherheitskontrolle. Ohne Komplikationen haben wir auch diesen Schritt erfolgreich abgeschlossen. Als wir dann am Gate ankamen, erreichte uns allerdings eine nicht so coole Nachricht: unser Flug hatte Verspätung. mh.. deswegen mussten wir dann eben Zeit totschlagen. Der erste Versuch, ein freies W-lan Netz zu finden, scheiterte. Also musste Versuch Nummer zwei her: etwas essbares finden. Dieser glückte teilweise, da wir für Franzi Pommes und Eis von Mc Donalds holten. Weiter ging es mit warten, warten und warten... doch daaannnn kam die Stunde der Wahrheit und wir konnten uns auf den Weg in den Flieger machen :) Yes! Es konnte endlich losgehen :) das Flugzeug startete und wir blickten über die Chicago Skyline, welche in der Dunkelheit leuchtete.

In Boston angekommen, fanden wir erstmal heraus welchen Bus wir nehmen müssen zur nächsten U-Bahn Station und fuhren dort hin. Von dort aus kauften wir uns ein Wochenticket und machten uns auf die Reise zu unserem Hostel. An deren Rezeption angelangt, teilte uns die gute Dame mit, dass wir ein Zimmer-Upgrade bekommen und die Nacht in Suite verbringen. CHECK! Das Glück war wenigstens jetzt mal auf unserer Seite. Gespannt öffneten wir die Tür zu unserem Luxus-Zimmer, dort erwartete uns ein Fernseher, eine Küche, ein Bett, eine Couch und ein eigenes Bad. Da wir halb verhungert waren, schmissen wir unsere Sachen ab und kauften uns zwei Fertigburritos im 7-Eleven gegenüber. Zurück in unserer Suite, wärmten wir sie in der Microwelle auf und chillten noch ein wenig vor dem Fernseher bis wir fix und fertig schlafen gingen. Dabei erbarmte sich Franzi auf der Couch zu schlafen, da das versprochene "Doppelbett" vielleicht für Kinder oder kleine Japaner ein Doppelbett hätte sein können, aber definitiv nicht für uns platztechnisch ausgereicht hätte.

 

19.01.13

Nach einer Nacht voller Albträume, bemerkte ich im Halbschlaf als Franzi durch "mein" Zimmer maschierte und ins Bad stapfte. Bewaffnet mit meinem Handy schmiss ich mich dann erstmal zurück ins Bett und wartete dort bis das Bad freiwurde. Frisch geduscht ging es weiter zum Frühstück, bei dem wir uns den Magen mit French Toast, Rührei und Co vollschlugen, damit wir für die nächsten Stunden nichts mehr brauchten. Mit der U-Bahn fuhren wir anschließend in die Stadtmitte um dort den "Freedom Trail" zu folgen. Dieser führte uns an sämtlichen Sehenswürdigkeiten vorbei und wir hatten den ganzen Tag damit zu tun dem roten Streifen auf dem Gehweg zu folgen. Sowas ist keine schlechte Idee... ich sollte auch einen Eimer mit roter Farbe an meine Anhängerkupplung hängen und jedes mal wenn ich irgendwo hinfahre ein Loch reinstechen, damit ich wieder zurück finde. Anyway... auf unserem Weg stärkten wir uns noch mit einem "Boston-Cream" Donut von Dunkin Donuts. Diesen aßen wir, während sich direkt auf der anderen Straßenseite eine Demonstration gegen striktere Waffengesetze und Obama abspielte.

Und so maschierten wir noch den restlichen Tag durch Boston und sahen uns Denkmäler, Friedhöfe und vieles mehr an bis wir dann abends hungrig und müde uns nach minutenlangem hin und her (dank mir) für Potbelly entschieden haben. Um dort dann ein Sandwich zu essen und eine Runde zu chillen. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg ins Hostel. Dort erwartete uns ein kleines Zimmerchen mit zwei Betten, welche wir zusammen schoben zu einem großen Bett. Da es noch nicht all zu spät war, suchten wir uns einen Film aus und schauten ihn auf meinem mini Handydisplay via Netflix.

 

20.01.13

So nach unserem luxuriösen Vortag mit eigener Dusche und co mussten wir uns ab diesem Tag dann leider mit den Duschen im Gemeinschaftswaschraum zufrieden geben. Also begaben wir uns nach dem der Wecker klingelte ins Bad unbstanden dort erst mal an bis eine Dusche frei wurde. So konnten dann während wir beim Frühstück saßen und unsere Bäuche voll schlugen, unsere Haare etwas trocknen ehe wir in die Kälte raus sind. Doch zuvor mussten wir noch in unser neues Zimmer umziehen, wofür wir uns den Schlüssel an der Rezeption holten. Wir öffneten die Türe und standen dann in einem genauso kleinen Zimmerchen aber diesmal mit nur einem Bett, welches so groß war wie ein Einzelbett. Oh je, wie sollten wir die Nacht nur überleben. Doch dann bemerkten wir, dass es von der Decke tropfte und das direkt auf unser Bett. Also fackelten wir nicht lange und teilten dies der Rezeptionsdame mit, welche uns dann netterweise sofort einen Schlüssel für ein anderes Zimmer gab. Als sie uns den Schlüssel übergab sagte sie, dass dieses Zimmer aber zwei Einzelbetten habe, wir jedoch nichts zusätzlich dafür bezahlen müssen. CHECK! Wir konnten wieder unser Bettenlager einrichten.

Dann startete unser Tag und unser Plan war Cambridge zu entdecken, also ab in die U-Bahn und rein ins Abenteuer. Aus der U-Bahn ausgestiegen und schon konnte man Harvard sehen. Es war wirklich faszinierend vor dieser so bekannten Uni zu stehen. Damit ich in Zukunft viel Glück habe, berührte ich wie jeder Touri den goldenen Schuh von `Mr. Harvard. Auch ich wollte meine "Germs" mit der Menschheit teilen :-D

Nach unserer Harvard-Entdeckungstour spazierten wir noch etwas durch Cambridge und stoppten bei Urban Outfitters zum Bummeln. Wir fuhren dann auch noch mit der Bahn zur MIT, einer anderen Uni. Da diese allerdings ziemlich unspektakulär war, hielten wir uns dort nicht sehr lange auf und fuhren dann wieder Richtung Back Bay Area.  Da der schlaue Reisführer mir verriet, dass es im Boloco gutes Essen gäbe, beschlossen wir dort unser ´Dinner zu essen. Überraschenderweise gab es dann wieder ein mal ein Borrito ala Veggie mit Tofu. Nun ja, sagen wir es mal so.. es war schon ganz gut aber wir haben schon besseres gegessen.

Anschließend schlossen wir den Abend mit einer Runde Eislaufen ab. Wir liehen uns ein paar Schlittschuhe und fuhren auf dem Boston Common Frog Pond ein paar Runden. Es war wundervoll um sich herum die leuchtenden Gebäude anzusehen und mit Musik im Hintergrund einfach mal abzuschalten. Ich war ziemlich überrascht, da es mich kein einziges mal hingeschmissen hat und ich mich doch ziemlich gut geschlagen habe :) Völlig kaputt fielen wir dann in unsere unerträglich quietschenden Betten und quatschten noch ein wenig bevor es mir die Augen zuzog.

 

21.01.13

Völlig verschlafen stapfte ich ins Bad als dort plötzlich ein Kerl stand. Für einen kurzen Moment zweifelte ich daran, ob ich mich wirklich im Damenwaschraum befinde. Doch als ich ihm es dann zeigte dass das Männchen auf dem Schild an der Tür einen Rock trägt, lief er völlig verstört davon und entschuldigte sich 10 mal bei mir. Mit einem Schmunzeln stieg ich dann in die Dusche und begann so meinen Tag. Als wir uns zum Frühstück begaben, standen nur noch Fruitloops und Cherios draußen und alles andere war bereits leer bzw. waren die Männer hinter der Ausgabe bereits am Aufwaschen. Wir blickten auf die Uhr und es war noch nicht ein mal halb 10. Mh..  also holten wir uns eine Schüssel Cornflakes und ein paar Scheiben Toast, welche sie glücklicherweise noch nicht weggepackt haben. Doch wir waren nicht die einzigen, die nicht wussten, dass es an einem Feiertag nur Frühstück bis um 9Uhr gibt. Wir hatten ja gerade noch ein mal Glück gehabt, dass wir überhaupt noch etwas abbekamen. Die 15 Leute, welche nach uns kamen haben außer ein paar leere Blicke gar nichts mehr ergattern können. So starteten wir eben mit einem weniger gesunden Frühstück in unseren letzten Tag in Boston.

Wir verabredeten uns an diesem Tag mit Allie, welche uns durch Chinatown führte und den Charlie River zeigte. Auf unserem Rückweg von Downtown liefen wir dann an der Cheers-Bar vorbei, in welcher früher eine wohl wahnsinnig bekannte Serie gedreht wurde, soweit mir das Paul richtig erklärt hatte.Als wir so durch Boston liefen, stellten wir dann fest, dass wir soweit eigentlich alles gesehen haben was man so ansehen konnte. Das einzige was wir wohl aufgrund des Feiertags nicht besuchen konnten, war die Bücherei. Um unser Bostonwochenende abzuschließen chillten wir uns zu Panera und schlugen dort etwas Zeit tod. Gespannt lauschten wir einer lautstarken Unterhaltung zweier älterer Damen, welche uns die traurige Nachricht mitteilten, dass Prince Charming leider tod sei und Cinderella auch. So zerstörten sie mir meine komplette Traumwelt innerhalb weniger Sekunden :-D Nun ja, eigentlich war es ein mal wieder äußerst amüsant anzusehen, dass Amis ihre Sorgen lauthals durch Panera brüllen.  Nach der aufklärenden Märchenstunde mussten wir dann aber leider doch wieder Richtung Hostel und unsere Koffer holen. Voll bepackt fuhren zum Flughafen um wieder zurück nach Chicago zu fliegen. Wir begaben uns zum Check-In und liefen durch die Sicherheitskontrollen, als Franzi dann bei der Kontrolle herausgezogen wurde. Sie durfte ihren Kulturbeutel öffnen und dem netten, gutaussehenden Zollbeamten sämtlichen Inhalt präsentieren. Tja Franzi, das kommt davon wenn man das ganze Duschgel aus dem Hostel mitgehen lassen muss! :P

Dann waren wir durch die Kontrolle durch, sehen wir dass unser Flug Verspätung hat und so wurden aus 1,5h Verspätung schnell 3h. Da auch noch ein Feiertag war, hatten selbst die Fressbuden am Flughafen früher zu und wir mussten hungrig weiter warten. Doch wir waren nicht allein. Kristian, einer der Soccercoaches, leistete uns via Facebook Gesellschaft. Wir haben dann Rundumfotos gemacht und mit ihm in England "ich sehe was, was du nicht siehst" gespielt. So vertrieben wir uns gut eine Stunde und hatten wahnsinnig viel Spaß auch wenn unser Handy teilweise komplett überfordert war, da zu viele Nachrichten auf ein mal geschickt wurden. Nach etwas mehr als 3h haben sie dann ein anderes Flugzeug für uns gefunden, sodass wir uns finally auf den Weg nach Hause machen konnten. Dort kamen wir dann um 1 mit dem Flugzeug an und mussten mit dem Taxi zurück nach Hause fahren. Zur Krönung betrat ich um kurz vor 2 endlich mein Zimmer und es war dort 3°C kalt, da mein Heizlüfter aus war und durch die Lüftungsschlitze in meinem Zimmer eiskalte Luft hereinzog. Also entschloss ich in Alex Zimmer zu schlafen, da ich ja sowieso in ein paar Stunden schon wieder aufstehen musste um Paul und die Kids vom Flughafen abzuholen.

 

22.01.13

Um halb 7 klingelte mein Wecker, ich zog mir ein paar Jogginghosen an, setzte mich ins Auto und fuhr zum Flughafen. Da Pauls Navi im Auto total verwirrend ist, habe ich natürlich die Ausfahrt zum Flughafen verpasst und musste erst mal umdrehen und wieder zurück fahren. Auf unserem Rückweg hielten wir dann bei Mc Donalds für ein Frühstück an, woraufhin ich feststellen musste, dass der Mc Donalds Kaffee der ekligste ist, den ich jemals getrunken habe. Da die Kids so super müde waren, wollten sie nicht in die Schule und Bexi hat wirklich Rotz zu Wasser geheult und alles dafür getan um alles hinaus zu zögern.Als sie dann aber doch in endlich in der Schule waren, fuhr ich einkaufen. Nach der Schule sollte ich mit den Kids dann zum neuen Haus fahren. Paul führte uns durch jedes Zimmer und erklärte welcher Raum wem gehöre und was ausgebaut werden soll. Nach der Hausführung spielten wir eine Runde Billiard im Keller bis wir dann zurück fuhren, da Bexi fast verhungert. Ansonsten erwarteten mich an diesem Tag Unmengen an Wäsche und abschließend fiel ich abends dann hundemüde in mein Bett.

 

26.01.13

Am Samstag nach Boston hatte ich mit Myriam ausgemacht, dass wir zusammen etwas machen. Sie fragte mich dann ob ich Lust hätte etwas Eislaufen zu gehen. Klar, let's go! Mit all ihren Kids im Gepäck fuhren wir zu einem kleinen Eisteich in Winnetka, liehen uns Schuhe aus und machten das Eís unsicher. Nur waren die Schuhe leider so wahnsinnig alt, dass sie überall drückten und einem die Knöchel fast abfiehlen. Aufgrund dessen beschlossen wir nach einer dreiviertel Stunde die Schuhe zurück zu geben und etwas anderes zu tun. Gut war, dass wir für das Ausleihen der Schuhe nichts zahlen mussten, ich meine die waren ja auch so uralt, das wäre fast unverschämt gewesen. Da sie dann noch Geld übrig hatte, welches sie dafür hätte ausgeben sollen, fuhren wir zu Mc Donalds um dort zu lunchen. Zusammen mit einer Horde Kids chillten wir dann dort etwas bis wir uns dann auf den Weg zu ihr machten um dort in einen Filmabend zu starten. Da es draußen ziemlich schneite und ich auch keine Lust hatte um 3 Uhr nachts heimzufahren, entschieden wir uns für ein "Sleep over". Wir machten zusammen Dinner und setzten uns mitten in der Nacht mit  Cornflakes und co ins Bett und schauten 3 Filme an. Am nächsten Morgen machte ich mich nach dem Frühstück im Bett auf den Weg zurück nach Hause.

 

27.01.13

Hundemüde kam ich dann zu Hause an und stellte mich erst mal unter die Dusche. Später kam dann Franzi um etwas zu Scrapbooken und nebenbei einen Film zu schauen. Franzi schleppte mal wieder ihren halben Scrapbook-Haushalt zu mir und wir begaben uns in den Keller um unsere Session zu starten. Nach einigen Seiten hatte ich aber genug und ich legte mich auf die Couch. Es dauerte dann auch nicht mehr lange und ich war weg. Vom Film habe ich wirklich nichts mitbekommen, da ich tief und fest im Land der Träume war. Paul muss dann zwischenzeitlich mal in den Keller gekommen sein und hat mich ausgelacht. Franzi nutzte natürlich auch die Gunst der Stunde und verschönerte meinen Arm welcher nicht unter der Decke war. Als ich dann aufwachte hatte ich eine süße Botschaft darauf stehen und jeder hatte natürlich einen dummen Kommentar für mich übrig als ich völlig verpennt in die Küche stapfte. Als Franzi sich dann wieder auf den Nachhause-Weg machte, packte sie ihre 7 Scrapbook Taschen und tastete sich Stück für Stück zu ihrem Auto, da es spiegelglatt draußen war. Wie erwartet konnte ich später kaum einschlafen, da ich putzmunter war nach meinem Nachmittagsschläfchen.

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