No matter what happens, life still goes on..

Freitags bei Franzi :)
Freitags bei Franzi :)

So nach einer erlebnisreichen Weihnachtszeit, kehrte dann so langsam wieder der Alltag und etwas Ruhe ein.

07.01.2013

Zu diesem Tag fällt mir soweit eigentlich nichts anderes ein als Putztag. Von Jules aus sollte ich mal wieder dies und das und jenes tun und mein Zimmer bzw. mein Bad, hatte  nach dem ganzen Besuch auch eine Grundreinigung nötig. Das war dann wohl auch mein Workout des Tages.

 

08.01.2013

Nachdem ich ja seit gefühlten Jahrzehnten kaum so richtig Sport gemacht habe, wurde dieser Tag genutzt um dem angegessenen Weihnachtsspeck den Krieg zu erklären. Es tat richtig gut, in der Hinsicht wieder in meinem Alltag zurück zu sein.

 

11.01.2013 so war es dann auch schon wieder Wochenende..

Am Freitagabend lud Franzi Alina und mich zu sich ein, da ihre Family eine Pizza-Party schmiss. Da ich aber zu spät meinen Hintern hochbekam um zu ihr zu kommen, habe ich das Essen verpasst. Sodass mir Franzi dann zu späterer Stunde ein paar Spiegeleier machte. Es ist immer wieder schön, wenn man wie vor einem Jahr von Oma, jetzt von Franzi bekocht wird. Wir chillten dann den Abend eigentich nur noch bei ihr und ich vergnügte mich mit ihrem mini Whiteboard und malte darauf herum.

 

12.01.2013

Mein Samstag war dann auch etwas ruhiger, bzw. verbrachte ich ihn mit meiner Hostfamily. Zuerst fuhren wir nach Niles um alle bei Bexis Fußball zuzusehen. Auf unserem Weg hielten wir bei Mc Donalds an und ich gönnte mir einen Mango Smoothie :)  Paul, Alex und ich haben dann vor dem Spiel auf dem anderen Feld selbst etwas gekickt und es war richtig witzig. Bis Paul es mal wieder herausfordern musste und zu sehr draufziehen musste, sodass Alex den Ball nicht halten konnte und er ihm ins Gesicht flog. Da war unser kleines Spiel auch vorbei. Wir saßen dann alle am Spielfeldrand und haben Bexi zugesehen. Es macht wirklich Spaß zuzuschauen, aber gleichzeitig ist es eine riesige Tortur selbst nicht spielen zu können. Darauf freue ich mich schon sooooo sehr.... wieder Fußball zu spielen. Wahrscheinlich kann ich es dann im August noch weniger als letztes Jahr. :-D

Als das Spiel dann vorüber war, machten Jules und ich uns auf den Weg nach Winnetka um bei einer Maniküre etwas zu quatschen und uns zu entspannend. Wie jedes mal dachten die netten Thailänderinnen, dass ich Jules Tochter sei bis sie es richtig stellte. Woraufhin eine mich dann zuquatschte, dass ihr Bruder ja in Deutschland lebe etc etc.

Mit roten und french Nägeln fuhren wir dann zurück nach Hause. Dort hielten wir uns aber nicht sehr lange auf, da wir alle zusammen dann Essen gegangen sind. Nach 15 hieß es dann, dass wir hier wären und ich lass auf dem Schild: "Meiers Tavern". Nun gut, mal sehen was mich dort erwartete.

Als wir hereinkamen, war auf der linken Seite bereits alles besetzt, also schickte uns die Bedienung, welche eine Stimme besaß die sich anhörte, als hätte sie zu viel Alkohol getrunken und nebenbei geraucht, in den rechten Teil der Taverne. Als wir dan am Tisch saßen und die Karte anschauten, stellte ich fest, dass ihre vegetarische Auswahl äußerst eingeschränkt war. Also bestellte ich ein Käsesandwich. Paul bestellte ein deutsches Bier, welches aus Dortmund kam. So stellten wir dann auch fest, dass Meiers Tavern einem deutschen gehörte, welches wir durch den Namen schon erahnten. Wir saßen dann zusammen und haben über Gott und die Welt gequatscht. Als wir dann mnit der Bedienung ins Gespräch kamen und sie meinte, dass sie zu Hause Enkelkinder hat, waren wir alle wahnsinnig entsetzt, aber nun ja Botox und ne Menge Make up macht es eben möglich. Bevor wir gegangen sind, ist Bexi noch einmal aufs Klo. Sobald die Tür ins Schloss fiel, sprangen wir auf und versteckten uns im Raum. Nur doof, dass Paul im falschen Moment um die Ecke spähte, denn genau in diesem Moment kam Bexi wieder. Aber wir hatten alle unseren Spaß. Als wir gerade auf dem Weg zum Ausgang waren, meinte der nette alte Mann, dass wir noch einen Basketballwurf frei haben. Völlig verdutzt folgten wir ihm zur Bar hinter der sich ein Minibasketballkorb befand. Er drückte Alex den kleinen Softball in die Hand und er durfte dann anfangen. Letztendlich traf dann nur ich und ich durfte mir deshalb einen Schokoriegel heraussuchen, während alle anderen nur einen Trostlolly bekamen. :-D

 

13.01.13

Schon war es wieder Sonntag. Als ich nach einer Nacht voller Träume aufwachte und auf mein Handy schaute, traute ich erst meinen Augen nicht. Aber es war wohl leider wahr, ich las die wohl unerwarteste Nachricht, drehte mich um und mir kamen nur noch die Tränen. Mein Tag war somit gelaufen und ich war wieder auf mich gestellt. Zusammen mit Alina, Annika und Franzi fuhr ich dann nach Evanston ins Gym. Denn wir wollten es mal ausprobieren. Für mich stand zwar fest, dass ich dem nicht beitreten werde, da ich ja ein eigenes Gym im Keller habe, dennoch kann man ja mal kostenlos probe-trainieren bzw. den Pool nutzen :) Es tat vorallem an diesem Tag wahnsinnig gut Sport zu machen...  einfach Musik an, Welt aus und abreagieren. Mir war es auch egal, wie verheult ich auf dem Laufband stand, ich war ja schließlich für mich da und nicht für alle anderen Menschen die nur gaffen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Whirlpool machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Zu Hause machte mir Jules erst mal einen doppelten Cocktail. Franzi kam dann und wir aßen alle zusammen. Da ich schon im Schlafanzug war, wir aber noch einen Film ausleihen wollten, begab ich mich im Ami-Style (Schlafanzughose + Turnschuhe) zusammen mit Franzi in den Grand um eine DVD auszuleihen. Natürlich mussten wir einen Abstecher in die Gebäckabteilung machen. Sodass wir letztendlich mit einem riesigen Brownie und dem Film "the odd life of timothy green" aus dem Laden maschierten. Wenigstens konnte ich mit meinem Outfit sämtliche Mitarbeiter bespaßen :D Ein was gutes hatte es ja an sich, ich konnte den Punkt  - bei Liebeskummer eine DVD schauen und mit süßem Zeug zustopfen- mein "To do"-Liste abhaken. 

 

 

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