Brot und Linsensuppe und Vicky ist außer Rand und Band

11.02.13

Da dies eigentlich das Einjährige von Patrik und mir gewesen wäre, lud mich Franzi zu einem romantischen Dinner zu zweit ein. Also fuhren wir überraschenderweise in die Cheesecake um uns dort einen Kuchen zu teilen und für Stunden über Gott und die Welt zu quatschen.

12.02.13

Wie schon einmal zuvor wurde ich wieder aus dem Haus verbannt da die neuen Hausbesitzer einen Gutachter bestellten und keiner zu Hause sein durfte. Deshalb nistete ich mich bei Franzi ein während sie im College war. Ich versuchte etwas in ihrem Bett zu schlafen, was mir aber nicht wirklich gelang. Also beschloss ich ihr Frühstück zu machen, da sie nichts aß bevor sie ins College ging. So drehte ich den Spieß herum und bekochte Franzi ausnahmsweise mal und nicht wie sonst immer sie mich. Ich war dann sehr erleichtert, als mein French-Toast von ihr gelobt wurde J

Da Shrove Tuesday, oder auch Pancake-Day genannt, war gab es abends Pfannkuchen. Das ist nämlich eine britische Tradition am letzten Tag vor Beginn der Fastenzeit Pfannkuchen zu Essen. Dies war ein Spaß für alle. Jeder machte seinen eigenen Pfannkuchen und somit flogen sicherlich 20 Pfannkuchen durch die Luft. Jedoch glückte der Flip in der Luft nicht immer, sodass der ein oder andere Pfannkuchen auf dem Boden oder an der Decke landete. Völlig vollgestopft machte ich mich dann auf den Weg zum Clustermeeting bei Panera. Als Letzte stoß ich zur Gruppe hinzu und lauschte Renee als sie uns viele wahnsinnig spannende Dinge über Steuern und Co mitteilte. Um dem Shrove Tuesday ein gutes Ende zu geben, bekamen wir als wir auf dem Weg zum Ausgang waren noch gratis Cookies, da sie sie sonst hätten wegschmeißen müssen.

 

13.02.13

Ein weniger spektakulärer Mittwoch stand dann an. Nach dem College fuhr ich noch eben einkaufen und abends holte mich Franzi ab und wir fuhren in die Mall nach Northbrook. Als wir dann wieder zurück waren, begaben wir uns in den Keller und absolvierten seit Ewigkeiten mal wieder ein Ab-Workout zusammen.

14.02.13

Wuuuhuuu endlich war er gekommen, der Tag auf den ich mich schon seit Wochen freute: VALENTINSTAG! Einer der sinnlosesten Tage des Jahres. Um dem ganzen etwas zu entfliehen verkrochen Myriam und ich uns in den Keller um Sport zu machen. In den Staaten könnte dieser Tag schon mal ein Feiertag sein an dem selbst wir geliebten Aupairs freibekommen. Naja man kann ja wenigstens davon träumen… Am Abend kam dann my dear love frenchi vorbei und wir sahen uns den zum Tag passenden Film „Valentines Day“ an.

15.02.13

Mein Wunsch einen Feiertag zu haben ging irgendwie nicht so wie ich wollte in Erfüllung. Stattdessen hatten meine Kinder dann am Freitag frei. Nichts mit frei haben und nicht arbeiten müssen, aber immerhin konnte ich etwas länger schlafen als sonst. Bis Bexi dann in meinem Zimmer stand und mir mitteilte, dass es Zeit ist aufzustehen. Ich war sehr froh, dass sie dann ein Playdate hatte und den halben Tag nicht zu Hause war. Mit Alex bin ich dann mittags zu Mc Donalds gelaufen, um einen Salat zu essen. Anschließend hatte er ebenfalls ein Playdate bis ich ihn später zum Fußball fahren musste. Nach der Arbeit holte mich Franzi ab und sie, Nadja, Annika und ich fuhren nach Evanston ins Kino um Safe heaven anzusehen.

 

16.02.13

Typical Saturday: erstmal ausschlafen

Zum Frühstück fuhr ich mal wieder zu Franzi und anschließend schlugen wir den Tag in der Mall tot.

17.02.13

Um mal etwas anderes zu erleben und da Franzi aufgrund ihres College Kurses eine Ausstellung ansehen musste, fuhren wir nach Lincoln Park um eine Fotoausstellung anzusehen. Wir trafen uns dort mit Linda, welche in Chicago Au Pair ist. Dann verbrachten wir die nächsten 1,5h damit Fotos anzusehen und andere Kunstwerke. Es war wirklich schön mal etwas anderes zu tun. Als wir dann aber durch waren, bummelten wir noch bei Urban Outfitters. Da Shoppen hungrig macht, beschlossen wir einen Abstecher in eine österreichische Bäckerei zu machen. Dort kam ich seit Monaten mal wieder in den Genuss von richtigem Brot. Ich konnte es gar nicht fassen, dass ich mal keine matschige Scheibe Toast in der Hand hatte. Ich genoss jeden einzelnen Bissen als wenn es meine letzte Scheibe Brot in meinem Leben gewesen wäre. Die eigentliche Linsensuppe, welche ich bestellte wurde dann schnell zur Nebensache.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0