"I pray for your family in Germany!" :)

Geburtstagspost nachts um 12 :)
Geburtstagspost nachts um 12 :)

07.04.13

Nachdem ich am Abend noch mit Papa geskyped hatte, schlief ich dann bis um 9Uhr morgens bis ich nicht mehr einschlafen konnte. Deswegen begab ich mich aus meinem Bett ins Bad und dann in die Küche. In der Küche stand Monica und stapfte zur Kaffeemaschine und dem Kühlschrank. Völlig in Gedanken zog ich eine Packung Eier und eine Tomate aus dem Kühlschrank, denn ich wollte mir ein Omelette machen. Als ich dann die Tomate waschen wollte, meinte sie zu mir ob ich Mexico denn Spaß hatte und was mir gefiel. Ich antwortete ihr, dass ich soweit schon Spaß hatte, ich es aber nicht wirklich genießen konnte durch meine Grippe, ich aber sagen muss, dass ich seit Ewigkeiten mal wieder ein Buch ganz lesen konnte. Sie antwortete dann, dass es nicht so rüberkam als hätte ich Spaß gehabt und dass sie etwas enttäuscht war, dass ich so wenig mit den Kids gemacht hatte. Völlig überrumpelt dachte ich mir, erst sagt sie, dass sie in Mexico ihr ganze Zeit mit den Kids verbringen will und nun beschwert sie sich, dass ich mich nicht dazischen gedrängt hatte. Es kam für mich einfach so rüber, als meinte sie, dass ich mich zurückhalten soll. Außerdem war ich einfach erst am vorletzten Tag wieder richtig fit. Ihr schien es ja auch ziemlich egal gewesen zu sein, wies mir ging. Sehr besorgt schien sie ja nicht und nachgefragt hatte sie auch kaum. Jedenfalls wiederholte sie sich dann noch einige male, dass wenn ich mit den kleinen Kids nicht zu recht komme, dass das doch dann keinen Sinn mache. Sie haben ein Aupair, damit sie entlasstet wird und das Geld dafür können sie nicht locker aus dem Ärmel schütteln.. Ja, das war mir bewusst und ich gab mir auch immer Mühe. Nur weil es mir im Urlaub mal richtig dreckig ging und nicht viel Energie hatte, wird mir gleich so eine Standpauke gehalten?! Das zog mich enorm herunter und ich machte mir Gedanken, ob ich wohl alles falsche mache. Das kam für mich aber nie so rüber, da die Kids immer Spaß mit mir hatten. Ich fragte sie dann, ob ich vor Mexico auch Fehler gemacht habe und sie hatte darauf aber nichts sagen können. Also sie meinte, ihr ist nichts aufgefallen.. Ja, dann würde ich mir auch mal bissl Gedanken machen, dachte ich mir. Jedenfalls war ich dann schon geknickt nachdem sie mir solche Brocken an den Kopf warf. Mein Appetit war dann auch mehr oder weniger gegessen. Geknickt begab ich mich in mein Zimmer. Da Ferdi und Jule mir in Skype schrieben, dass sie Zeit zum Skypen hätten, rief ich sie sofort an und kotzte mich bei ihnen aus. Da ich hier ja nicht wirklich jemanden habe, um meine Sorgen loszuwerden, muss ich das nun wohl über Skype tun. So erzählte ich es an diesem Tag Ferdi, Jule und Mama beim Skypen. Außerdem erreichte ich auch seit Langem Oma und Opa mal wieder und genoss das Gespräch. Ich brauchte es an diesem Tag wohl sehr mit allen von zu Hause zu reden. Ich musste mich dann auch erstmal wieder sortieren. Am Nachmittag beschloss ich dann in die Mall zu fahren, um hier mal etwas herauszukommen. Dort verbrachte ich dann einige Stunde und bummelte durch die Gegend. Gegen 6 fuhr ich abends wieder zurück und saß mit dem Ipad am Counter, als ich die E-Mail von Monica an Marc sah: Vicky wasn't feeling so well these days. That was a little annoying for me and your parents." Eh ja, gut zu wissen, dass ich genervt habe. Ich kann leider auch nichts dafür, wenn ich krank bin und nicht viel Energie hatte. Nun ja, egal dachte ich mir dann. Ich lass mich so schnell nicht unterkriegen. Kurz darauf kamen sie dann von der Kirche zurück und die Mädels fragten mich, ob ich mit ihnen und Marc etwas joggen gehen möchte. Da ich mich aber noch nicht fit genug fühlte, musste ich dieses Angebot leider abschlagen. Stattdessen blieb ich zu Hause und beschäftigte mich mit meinen Rückflugdaten. Als ich am PC saß hörte ich, wie Natalie zu Monica sagte: "I need to see Vicky." und schon stand die Kleine an meiner Tür mit einem breiten Grinsen. Ich setzte sie auf meinen Schoß und quatschte mit ihr. Sie wollte dann mein Fallschirmsprung-Video noch einmal ansehen, da es ihr so gefallen hatte. Als wir es zusammen ansahen, fragte sie mich jede Menge Dinge über mein Erlebnis. Sobald Marc und die Mädels zurück waren, gab es dann Abendessen. Für sie zumindest. Da es mit Fleisch war, machte ich mir einen Salat. Nach dem Essen räumte ich ab und skypte anschließend mit Kristian, der wieder in Chicago ist. Bei unserem Gespräch musste ich ihm dann Versprechen, dass wir uns bald wiedersehen und ich ihn in England einmal besuchen komme.

 

08.04.13

Früh wurde ich den morgendlichen Lärm vor meinem Zimmer geweckt, sodass ich ab 7 nicht mehr schlafen konnte. Um kurz nach 8 bin ich dann aufgestanden und habe mir Frühstück gemacht: 2 Eier, ein Apfel und eine Orange :) Anschließend hüpfte ich unter die Dusche um mich dann mit meinem Stapel Postkarten auf den Weg zur Post zu machen. Dort angekommen wurde ich ein paar Dollar ärmer, doch das Gefühl war schön... denn in ein paar Tagen freuen sich ein paar Menschen in Deutschland über ein paar Zeilen, welche ich schrieb. Als ich dann wieder zurück zu Hause war, schnappte ich meine Kopfhörer und ging im frühlinghaften Wetter spazieren bis ich dann zur Schule der Kids fahren musste. Dort holte ich dann Natalie ab und brachte Thomas in seine Klasse. Zurück zu Hause war es für die Kleine Zeit für ein Mittagsschläfchen, während ich dann einen Berg Wäsche zusammenlegen musste. Denn sämtliche Wäsche von Mexico wurde einfach in einen Korb geschmissen und für mich aufbewahrt. Das machte mir nichts, ich hörte Musik und legte alles schön brav zusammen. Als meine Gastmutter dann wiederkam, räumte ich die Einkaufstüten leer und begann das Abendessen vorzubereiten. Ich sollte nämlich Reis mit Brokkoli-Karotten Gemüse, Shrimps und einer Honig-Orangensaft Soße kochen. Also begann ich schon mal Karotten zu schälen und schneiden und Brokkoli zu zerpflücken. Für die Kids habe ich dann noch einen Snack-Teller zusammengestellt, auf den ich Gemüse und Obst in Herzform aufreihte. Als alle Kids dann von der Schule zurück waren, saß ich am Tisch und half ihnen bei den Hausaufgaben. Monica laß dann mit Natalie während ich mit Thomas seiner momentanen Lieblingsbeschäftigung, dem Origami-Basteln, nachging. Als wir dann etliche Häuser, Raumschiffe und Co gefaltet hatten, wurde es schon wieder Zeit das Abendessen anzufangen. Ich gab mich meinen vorbereiteten Zutaten und meinen Kochkünsten hin, während Thomas sein Chaos beseitigte. Pünktlich zum Abendessen kamen dann Catherine und Monica wieder. Wir aßen zusammen, was sich einmal wieder ewig herauszog. Denn Stillsitzen fällt den Kids noch etwas schwer. Nach dem Essen musste Monica dann auf ein Meeting, sodass ich die Kleinen ins Bett bringen musste. Wir spielten noch ein Spiel und abschließend gab es noch eine Geschichte in Thomas Zimmer. Immer wenn ich dann vor dem Schlafen mit den Kids bete, wollen sie wieder, dass ich auf Deutsch bete. Natalie betete dann heute, dass es meiner Familie und allen Menschen in Deutschland gut geht und keiner allein ist. Ich hoffe, ihr Gebet wird erhört und euch geht es allen gut!

 

09.04.13

 

Um halb 7 wachte ich auf, da ich Kindergeschrei hörte und mein Traum mich zum Aufwachen zwang. Trotz Geschrei schaffte ich es allerdings wieder einzuschlafen und als ich das nächste Mal auf die Uhr sah, war es schon 9 Uhr. Ich begab mich von meinem Bett ins Bad und dann in die Küche, als mir eine meiner Großen entgegenkam. Entgeistert sah ich sie an und sie meinte nur: „Wir haben heute Schneefrei!“ Mein nächster Blick war Richtung Fenster und was sah ich: Nicht mal 5cm Schnee. Verkehrte Welt dachte ich mir nur, denn am Vortag hatte es noch 20°C!! In der Küche machte ich mir dann mein Frühstück: Haferflocken mit Banane und Apfel J mit einem Kaffee und meinem Frühstück setzte ich mich dann an Tisch und sah dort meinen Kids beim Stempeln zu. Anschließend zog ich mir meinen Jogginganzug an und skypte 1,5h lang mit Consti und Papa. Nachdem ich ihnen dann ein halbes Ohr abkaute, war meine freie Zeit auch schon um. Um viertel 1 musste ich dann nämlich arbeiten. Ich backte mit Sophia Fingerprint-Plätzchen, welche wir mit Frosting füllten. Das Frosting war reine Butter mit Puderzucker und Lebensmittelfarben. Danach beseitigten wir das Chaos und machten Lunch. Nach dem Essen packte ich meine Kids in Schneeanzüge und wir spielten draußen im Schnee. Da der Schnee total pulverig war, klappte das Schneemann bauen leider nicht, also endete es in einer Schneeballschlacht und wir begruben Thomas und Catherine mit Schnee. Völlig durchgefroren gingen wir dann wieder rein und Monica machte heiße Schokolade für uns. Die Kleinen mussten natürlich mal wieder Quatsch machen und letztendlich landete mehr Kakao auf ihren Klamotten als in ihrem Mund. Ich spielte dann mit Thomas etwas am PC bis es für ihn und Natalie Zeit für ein Bad war. Sophia und ich badeten die Beiden, während Monica für ein Workout ins Gym fuhr. Nach dem Bad spielten wir dann zusammen ein paar Spiele bis Monica wiederkam und wir zusammen Abendessen konnten. Es gab sowohl normales, als auch vegetarisches Chili. Als jeder dann aufgegessen hatte, räumten die Sophia, Catherine und ich dann den Tisch ab und spielten anschließend noch eine Runde Sequenz. Danach war es für die Beiden Zeit fürs Bett und ich zog mich um, da mich Marc, Laura und Anna-Lena abholten. Wir gingen nämlich mal wieder für einen gemütlichen Abend zu Starbucks. Dort quatschten wir dann über die Amis, unsere Vorurteile welche sich bestätigten und eine Menge andere Dinge, welche uns so beschäftigten. Außerdem machte ich mit ihnen dann aus, dass wir am Samstagabend dann alle was machen. Marc und Laura meinten dann zu mir, dass sie schon wissen was wir machen, es aber eine Überraschung wird. Ich bin mal gespannt J

 

10.04.13

8Uhr: mein Handy klingelte und es war Zeit aufzustehen. Wie jeden Morgen machte ich mir mein Frühstück und setzte mich mit meinem Kaffee an den Counter. Ich genoss die Ruhe, da Monica mit den Kids im Wohnzimmer Bücher laß. Nach meinem Frühstück sprang ich dann unter die Dusche und schon ging mein Tag los. Ich begann damit die Betten der Kleinen zu waschen, anschließend räumte ich die Küche auf und spielte 3h mit den Beiden. Wir puzzleten, bauten mit Bausteinen, spielten Sorry und laßen Bücher. Um kurz vor 12 wurden sie dann mal hungrig und ich machte ihnen Sandwiches und dazu gab es Orange und Apfel. Gut, dass sowohl Natalie als auch Thomas einen Mittagsschlaf halten sollten, sodass ich dann Zeit hatte, draußen an der Luft das Schneeschippen zu genießen. Außerdem versuchte ich 1h verzweifelt die Kaffeemaschine zum Laufen zu bringen, bis ich feststellte, dass ein Pad stecken blieb. Als Monica dann mit den großen Kids von der Schule kam, hatte ich etwas Obst und Gemüse klein geschnitten als Snack. Ich setzte mich mit ihnen an den Tisch und half ihnen bei den Hausaufgaben. Nebenbei kochte ich dann für die Meute Kakao und taute das Hackfleisch auf. Ich sollte nämlich ursprünglich Hamburger zum Abendessen machen, als ich dann aber erwähnte, dass ich in Chicago immer Hackfleischklößchen kochte, sollte ich lieber Papas Hackfleischklößchen kochen. Also knetete ich 1kg Hack, würzte es nach Gefühl und formte es zu Bällchen. Da Sophia ein Volleyballspiel hatte, wollten alle Kids mit Monica zuschauen gehen. Sie fragte dann, ob das für mich OK sei, wenn alle gehen. Eh.. JA!! Ich musste sowieso noch das Essen fertig kochen. Als dann alle aus dem Haus waren, drehte ich die Musik auf und begann die Meatballs zu braten. Ich war gerade dabei mein Chaos zu beseitigen, da klingelte das Telefon und Monica war dran: "Die Mädels haben zu wenig Spielerinnen, kannst du bitte kommen und Catherines Volleyballsachen mitbringen!?" ... Mit Catherines Anweisungen begab ich mich in ihrem Zimmer auf die Suche nach Knieschützern. Auf meinem Weg nach draußen, packte ich noch zwei Wasserflaschen ein, drehte das Essen aus und düste mit dem Auto zur Schule. Dort angekommen, hatten sie dann doch genügend Spieler und ich sah dann eben im Kochoutfit zu, aber who cares?! So verging wenigstens die Zeit, denn zurück zu Hause räumte ich nur noch die Spühlmaschine aus und schon war mein Tag vorüber. Zum Abendessen machte ich mir schnell einen Salat und schnitt mir einen Apfel, da ich mich mit Danielle, der Chinesin, in der Mall verabredete. Wir schlenderten durch die Geschäfte und quatschten ein bisschen. Nachdem sie sich dann auf den Weg nach Hause machte, traf ich mich noch mit Josie, der Australierin. Eigentlich wollten wir ins Kino, aber da lief mal wieder nur Mist. Deshalb versuchten wir es noch im Kino in Downtown, doch da waren sowohl die Filme, als auch deren Zeiten total ungünstig. Daraufhin suchten wir den nächsten Starbucks auf und quatschten dort eben weiter. Der Dunkelhäutige am Tisch neben uns klingte sich irgendwann in unser Gespräch ein. Als wir genug von Starbucks hatten fuhren wir dann mit ihrem Auto einfach ein wenig durch die Gegend. Völlig fasziniert bestaunte ich das erste amerikanische Auto mit Gangschaltung und beneidete sie um ihr "Unikat". Denn bisher habe ich noch kein einziges Au Pair kennengelernt, das die Ehre hat ein Auto manuell zu bedienen. Nach unserer Spritztour setzte sie mich wieder an meinem Auto ab und ich fuhr zurück nach Hause.

 

12.04.13

Beim Frühstück genoss ich mal wieder die komplette Ruhe. Denn es dauerte dann nicht all zu lange und ich musste meinen Arbeitstag beginnen. Um 9 fuhr Monica mit Thomas Richtung Vail zum Skifahren. Also hatte ich nur Natalie :) die größte Hürde hatte ich dann auch gut gemeistert: Natalie ablenken wenn Mama geht. Langsam mache ich das sogar echt gut. Anschließend startete ich eine Ladung Wäsche und ich fuhr die Kleine zum Turnen. Dort hatte ich dann eine Stunde für mich, denn da wird sie ja schließlich von Coach Dave bespaßt. Zwischenzeitlich rief mich dann Ferdi bei Skype an und wir quatschten kurz. Zurück zu Hause machte ich Natalie Lunch und brachte sie ins Bett. Während sie ihren Mittagsschlaf hielt, skypte ich mit Ute um ihr zum Geburtstag zu gratulieren, packte Tonnen an Wäsche in die Waschmaschine und legte sie wieder zusammen. Als Natalie dann aufwachte, spielten wir Lego-Duplo und sahen uns Bücher an. Beim Lego spielen ließ sie mal wieder den Boss raushängen und versuchte mich herumzukommandieren: „Vicky, bau einen Turm. Vicky bau einen Pool. Du wirst schon sehen was passiert, wenn du nicht auf mich hörst!“ … Haha, alles klar! :-D Ein wenig später kamen dann die Mädels von der Schule und sie halfen mir ihre Betten zu überziehen. Mit Natalie bastelte ich dann einen Zauberstab, danach spielte ich mit den 3 Mädels Sequenz. Als Monica wiederkam quatschte ich kurz mit ihr. Dann „kochte“ ich mir Spiegelei und Bohnen zum Abendessen, da ich nicht warten wollte bis alle essen. Denn ich wollte das YMCA hier in der Nähe ausprobieren. Ich schmiss mich in meine Sportklamotten und fuhr dorthin. Dort machte ich dann eben ein Probetraining, was allerdings total der Reinfall war, da ich mich in dem Gym gar nicht wohlfühlte. Es war total heruntergekommen. Deswegen war ich nur ein wenig auf dem Laufband, Fahrrad fahren und auf dem Stepper. Nach einer 1,25h machte ich mich wieder auf den Rückweg, duschte schnell zu Hause und fuhr dann zu Starbucks. Dort traf ich Laura, Anna-Lena, Theresia und Marc. Wir quatschten und lachten mal wieder ein wenig und als Starbucks dann zuschloss, setzten wir uns eben nach nebenan zu Subway. Dort konnte Marc dann seinen Hunger stillen und wir hatten noch ein wenig Zeit wichtiges und unwichtiges auszutauschen. Monica schrieb mir dann eine SMS in der stand, dass ich morgen doch nicht arbeiten muss – wuhu :)

 

13.04.13

Da ich mich seit Tagen schon darauf freute, meine 3 Briefe zu öffnen, blieb ich bis 12Uhr wach. Kurz nach 12 stürmte ich dann zu meiner Kommode, schnappte mir die Briefe und öffnete sie dann in meinem Bett. Papa, Mama, Oma und Opa versüßten mir mit ihren Geburtstagskarten meine Nacht und ich konnte dann um so besser einschlafen. Ich wachte durch ein Klingeln auf.. wer ruft in aller Herr Gotts Früh schon bei Skype an!? Natürlich meine allerliebste Franzi. Sie gratulierte und völlig verschlafen wechselten wir ein paar Worte. Nachdem ich im Bad war, ging ich in die Küche. Dort saßen die Kids und frühstückten gerade. Jeder wünschte mir "Happy Birthday" und Monica brachte mir einen bunten Blumenstrauß mit. Ich machte mir meinen Kaffee und ein Joghurt mit Banane und Apfel. Dann setzte ich mich an den Esstisch, als mein Handy klingelte und Ute mich bei Skype anrief um mir zu gratulieren. Die Kids setzten sich dann noch etwas zu mir, dass ich nicht alleine frühstücken muss. Anschließend begab ich mich zurück in mein Zimmer und ließ mich für die nächsten 3 oder 4 Stunden auch nicht mehr blicken, da ich einen Skype-Anruf nach dem anderen entgegennahm. So skypte ich mit den Liebsten von zu Hause. Als ich mit Sarah bei Skype schrieb, schickte sie mir ein Video und meinte, dass wir erst skypen wenn ich es angeschaut habe. Als ich es dann öffnete und die Mädels vom Fußball begannen ein Happy Birthday zu singen, kamen mir die Tränen. Es folgten dann Theresa, Lena und Lina die einen Kanon anstimmten. Danach sprach Pierre ein paar liebe Geburtstagsgrüße. Aber das Beste kam zum Schluss: meine Sari. Ich freute mich so über dieses Video, mir kullerten nur so die Tränen über die Wangen. Wir skypten dann noch eine Ewigkeit und es war einfach super J Nach meinem Skype-Marathon ging ich erstmal Duschen, dann holte mich Marc ab und wir trafen uns mit Laura. Zuerst bummelten wir ein wenig durch Tj Maxx und anschließend genossen wir einen Geburtstagskaffee bei Starbucks – draußen in der Sonne wohlgemerkt :) Zurück zu Hause ging es auch schon wieder weiter, Monica, die Kids und ich gingen zusammen Essen. Wir fuhren zu Park Burger und ich genoss meinen ersten Veggie-Burger in meinem Leben. Völlig vollgegessen kamen wir zurück nach Hause. Dort gab es dann nach einer kurzen Verdauungspause Geburtstagskuchen und einen Cocktail. Monica backte für mich einen Zitronenkuchen und die Kids dekorierten ihn mit 19 Geburtstagskerzen. Zum 5. Mal sangen sie „Happy Birthday“ während sie den Kuchen zum Tisch trugen. Dort versammelten sich meine Kleinen dann um mich, wir machten ein Foto, ich wünschte mir etwas und pustete die Kerzen aus. Ich hatte dann die Ehre den Kuchen anzuschneiden. Zusammen saßen wir dann am Tisch und aßen Kuchen und Eis. Im Anschluss holten alle dann Geschenke. Von den Kids bekam ich jeweils eine selbstgebastelte Karte. Catherine schenkte mir Holzarmreifen und Sophia schenkte mir ein Armband und das Schälchen, welches sie in Mexico bemalte. Als ich sie in Mexico fragte, ob sie es verschenkt, antwortete sie: „Ja, das ist für eine Person die ich echt lieb gewonnen hab.“ Ahh – so süß J Eine Stunde später holten mich dann Marc, Laura und Theresia ab und wir fuhren in eine Bar. Dort musste Laura natürlich unserem Barkeeper sagen, dass ich Geburtstag habe, woraufhin er mir einen Shot brachte. Ich hatte Glück und er wollte keine ID von mir sehen, woraufhin ich dann noch einen Cocktail bestellte. Auch das klappte ohne Probleme. Als Anna-Lena dann einen Salat bestellte, bewies ich mal wieder mein Talent und schmiss mein Glas um. Panisch versuchte ich es noch aufzufangen, was allerdings scheiterte. Stattdessen schnitt ich mich an einer Scherbe. Ich musste mir erstmal ein Pflaster besorgen. So schnell konnte ich nicht schauen, kam unsere Bedienung und brachte mir noch einen Cocktail – lucky me! Ein wenig später beschlossen wir dann noch in einen Club zu fahren, also bestellten wir die Rechnung. Der Barkeeper kam dann zu mir und meinte, dafür dass ich mich an meinem Geburtstag geschnitten habe, gehen meine Getränke aufs Haus. HAHA :) ich hatte mehr als Glück! In Downtown Denver angekommen, regnete es natürlich. Wir eilten zum Eingang, dort malten sie Anna-Lena und mir erstmal mit Edding zwei fette Striche auf unsere Handrücken, damit wir auch ja nichts zu Trinken bestellen können. Wir tanzten dann ein wenig. Das Weggehen ist einfach nicht mit dem Weggehen in Deutschland zu vergleichen. Die Leute sind einfach komisch, die Musik lässt auch zu wünschen übrig und die ganze Stimmung ist nicht wie zu Hause. Aber wir machten das Beste draus und hatten einen super Abend. Da in den Staaten ja alle Discos schon um 2 zumachen, verließen wir den Club und ich sprintete durch den Regen zum Auto. Auf der Heimfahrt kämpfte ich dann mit meiner Müdigkeit. Als ich dann zu Hause angekommen war, trank ich erstmal ein paar Gläser Wasser, sodass ich am Folgetag keine Kopfschmerzen bekomme. Außerdem machte ich mir noch 2 Sandwiches bevor ich ins Bett fiel. Alles in Allem muss ich sagen, dass ich nicht erwartet hätte, dass ich hier einen so abenteuerlichen Geburtstag erlebe.

 

14.04.13

Nach so einem Vorabend musste ich erstmal ausschlafen. Dann skypte ich erst mit Papa, da die Verbindung am Vortag so schlecht war, quatschten wir noch einmal in Ruhe. Anschließend skypte ich mit Franzi während ich mir mein Joghurt zum Mittagessen machte. Wir tauschten alle neusten News aus und ich leistete ihr während ihrer Arbeit Gesellschaft. Danach packte ich meine Sporttasche und ich begab mich ins Gym um meine angetrunkenen Kalorien abzutrainieren. Dort verbrachte ich dann 3h bis ich mich auf den Rückweg machte. Zu Hause hüpfte ich unter die Dusche, aß einen Apfel und fuhr dann zu Starbucks. Dort traf ich mich mit Laura, Anna-Lena, Marc und Theresia. Wir quatschten mal wieder über sämtliche sinnlose Dinge und ließen Kindheitserinnerungen aufleben. Als die Anderen dann Hunger bekamen, machten wir einen Abstecher zu Subway. Amerikanisch wie wir sind, fuhr jeder mit seinem Auto 200 Meter um zu Subway zu gelangen. Dort sah ich allen dann beim Essen zu. Um 8 machte ich mich dann auf meinen Weg zurück nach Hause, da ich mich auf meinen Salat freute. Nach meinem Abendessen chillte ich mich dann noch in mein Bett und hörte ein wenig Musik.

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