"Los, lass uns feiern und einen Margarita trinken!"

Löwen in der Auffangstation in Keenesburg
Löwen in der Auffangstation in Keenesburg

15.04.13

Am Vortag kam Monica abends in mein Zimmer und meinte zu mir, dass sie für die Kleinen morgen früh Lunch macht und ich das dann nur noch mitnehmen muss. Außerdem sagte sie, dass sie meinen Stundenplan geändert hat, da sie diese Woche morgens öfter in die Kirche will oder muss – wie auch immer. Jedenfalls war wohl nichts mit ausschlafen, da ich um 8 das Arbeiten anfangen musste. Ich quälte mich von meinem Bett ins Bad und in die Küche. Um 10 vor 8 begann ich zu frühstücken. Als ich um 2 nach 8 noch nicht fertig mit dem Frühstück war, war sie gerade dabei die Pausenbrote für die Kids zu schmieren. Völlig in Eile klatschte sie Erdnussbutter auf den Toast. Ich meinte dann zu ihr, dass ich das doch machen kann woraufhin sich mich anfuhr, dass sie ja auch erwartet, dass ich vor der Arbeit frühstücke und um Punkt 8 anfange. Ja, gut dass die Küchenuhr vor geht und ich eigentlich noch 3 Minuten Freizeit hatte. Jedenfalls meinte ich dann, dass ich mein Frühstück nicht fertig essen muss. Sie antwortete dann, dass ich es jetzt auch gar aufessen kann aber dass ich das in Zukunft eben vor der Arbeit tun soll. Stur wie ich bin packte ich meine Schüssel in den Kühlschrank und meinte zur ihr, dass ich das Pausenbrot fertigschmiere. Als sie dann aus der Tür war, war ich erstmal erleichtert mit den Kids alleine zu sein. So habe ich wenigstens nicht ständig Angst beobachtet zu werden oder etwas falsch zu machen. Ich bastelte mit Thomas Origami und spielte mit den Beiden bis ich sie zum Kindergarten bringen musste. Nachdem ich sie dort abgesetzt hatte, fuhr ich direkt ins Fitnessstudio um mich etwas abzureagieren. Dort verbrachte ich 1,5h in denen ich meinem Muskelkater nochmal schlimmer machte. Aber no pain, no gain! :-D Ich ließ die Tür des Studios hinter mir ins Schloss fallen und rief Ferdi bei Skype an. Wir quatschten dann noch etwas auf meiner Heimfahrt nach Hause. Kurz nachdem ich dann von der Tür rein bin, kam Monica mit den Kids auch schon nach Hause. Natalie rannte erstmal in mein Zimmer und wollte wissen mit wem ich skype. Monica versuchte sie dann vergeblich von meinem Zimmer fernzuhalten, was wohl nicht ganz so klappte. Jedenfalls skypte ich dann etwas mit Ferdi und Mama bis ich mein Frühstück dann zu Mittag aß. Danach gings nämlich wieder weiter und ich darf ja anscheinend während meiner Arbeitszeit nicht essen :-D Während Natalie dann einen Mittagsschlaf hielt, wurde mir der Auftrag gegeben Hummus zu machen, welchen ich erfolgreich ausführte. Außerdem machte ich dann noch die Wäsche und bereitete einen kleinen Snack für die Kids vor. Monica holte die Kids dann von der Schule und ich spielte mit Natalie ein Spiel als sie aufwachte. Später fuhr Monica mit Sophia dann zu ihrem Volleyballspiel, sodass ich mit dem Rest alleine war – YES! Ich aß mit den Kleinen zu Abend und danach bastelte ich mit ihnen Rasseln aus Klorollen, Reis, Nudeln, Pistazien und Alufolie. Sie hatten mega Spaß dabei und die Zeit verging schneller. Anschließend bastelte ich mit Thomas noch eine Origami-Blume. Damit Mama nichts zu motzen hat, machte ich die Beiden schlafbereit und kurz darauf kam Marc von der Arbeit nach Hause. Ich glaube das war das erste Mal seit 5 oder 6 Tagen, dass ich ihn gesehen habe. Doch stolz erzählte mir, dass seine stressige Zeit nun endlich vorbei sei und er ab jetzt den chilligsten Job für die nächsten Monate hat. Er nahm Thomas und Natalie mit ins Wohnzimmer und sah mit ihnen Fernseh, während ich bis 5 nach 8 – 5 MINUTEN NACH MEINER ARBEITSZEIT!! :-D ! – das Abendessen für Monica und Sophia vorbereitet. So nett bin ich, jaa! ;)

Nun ja, eigentlich wollte ich mich nach meiner Arbeit dann irgendwo verkriechen, doch da es an diesem Tag mindestens 25 cm schneite, beschloss ich mich in mein Bett zu verkriechen. Dort skypte ich dann mit Papa und hörte noch etwas Musik.

 

16.04.13

7:10Uhr: Vickys Wecker klingelt. Damit ich heute vor der Arbeit frühstücken kann, bin ich extra früh aufgestanden. Außerdem waren die Kinder sowieso zu laut um noch etwas zu schlafen. Als ich dann in die Küche ging, fragte mich Monica, ob ich ein paar Waffeln mit ihnen essen möchte – wie großzügig J Also setzte ich mich zu ihnen an den Frühstückstisch, trank meinen Kaffee und aß ein paar Waffeln mit Erdbeeren und Sirup. Anschließend ging mein Arbeitstag dann los. Ich ging mit Thomas und Natalie nach oben um ihnen Klamotten herauszusuchen und ihre Zähne zu putzen. Anschließend mussten wir auch schon los da Natalie Kindergarten hatte. Als ich dann herunterkam um den Kids Winterjacken anzuziehen, befreite Marc gerade mein Auto vom Schnee. Da es nämlich am Vortag am laufenden Band schneite, hatte ich eine dicke Schneeschicht auf meinem Auto. Er kam dann zurück ins Haus und sagte zu uns: „Kommt, ich fahr Natalie in die Schule und danach gehen wir Einkaufen!“ – auch gut, dachte ich mir. So musste ich nicht fahren und meine Arbeitszeit ging fürs Einkaufen drauf. Da Marc nämlich gestern seine stressige Saison abschloss und der 16.04. der Tag der Dead-line war, hat er nun den laut ihm „chilligsten“ Job, den man haben kann. Er kann frei nehmen wann er möchte und muss nicht mehr Tag und Nacht arbeiten so wie in den vergangenen Wochen. Stattdessen quatscht er mich zu, hält Mittagsschläfchen und geht mit mir im deutschen Spezialitäten-Markt einkaufen. Dort kaufte er nämlich Wiener, Weißwürste und Käse. Während er mit seiner Entscheidungsfreudigkeit kämpfte, sah ich mich in dem kleinen Lädchen etwas um und musste schmunzeln. Der süße Senf, das Müsli und vieles mehr erinnerten mich an zu Hause und zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht. Anschließend fuhren wir zurück nach Hause. Dort chillten Thomas und ich uns auf die Couch und lasen ein Buch. Kurz darauf kam dann auch schon Monica nach Hause, ich beendete das Buch und machte mich dann auf den Weg ins Fitnessstudio. Dort verbrachte ich dann meine freien Stunden bis ich wieder zurück an die Arbeit musste. Da Monica und Marc zusammen ins Kino wollten, musste ich statt um 2 dann schon um 1 anfangen. Monica versuchte Natalie zu einem Mittagsschlaf zu bewegen, doch dabei scheiterte sie kläglich und kurz nachdem die Beiden das Haus verließen kam Natalie wieder nach unten in die Küche. Meine Geschichte von der Fee und den vielen Prinzessinnen, welche sich in ihrem Bett verstecken und Geheimnisse in Träumen erzählen, fruchtete leider auch nicht. Deshalb blieb sie dann wach und sah mir beim Salatvorbereiten zu, außerdem half sie mir die Karotten zu schälen und in die Tupperdose zu packen. So schnell waren dann auch 2h um und wir mussten die anderen Kids von der Schule holen. Auf dem Parkplatz der Schule angekommen meinte Natalie zu mir: „Vicky, ich bin müde!“ Ja, naja wer nicht schlafen wollte .. aber nun ja ich ließ dann im Auto schlafen und holte die Kids von der Schule. Zurück zu Hause las ich dann mit den zwei Kleinen noch ein Buch bis Marc und Monica zurückkamen. Monica ging dann ins Gym und ließ Marc mit den Kids zurück. Statt sich mit seinen Kids zu beschäftigen, chillte er sich zu mir in die Küche und quatschte mit mir. Er drehte die Musik im ganzen Haus auf und meinte zu mir: „Los, lass uns einen Margarita trinken!“ Dankend lehnte ich dieses Angebot ab, da ich nicht wusste was ich noch alles vorhatte. Er meinte dann, na gut dann trinken wir eben ein Bier – hab dich nicht so!! :D Haha, er hatte echt zu gute Laune. Aber das war das, was die letzten Wochen in dieser Familie fehlte. Wir quatschten dann ein Weilchen bis ich mich in mein Zimmer verzog. In einem unserer Gespräche versuchte er mir dann Tipps zu geben, wie ich denn auf Menschen am besten zugehe. Ich fühlte mich wie in einer Therapiestunde, aber es war witzig. Jedenfalls chillte ich dann so lange in meinem Zimmer bis Monica wiederkam und wir alle zusammen zu Abend aßen. Nach einer Dusche kamen dann auch schon Theresia und Marc um mich für einen kleinen Ausflug in die Mall abzuholen. Letztendlich saßen wir dann wie „so selten“ die ganze Zeit bei Starbucks und quatschten bis wir wieder nach Hause fuhren.

 

17.04.13

So schnell wie der heutige Tag verging irgendwie keiner, aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich immer beschäftigt war. Nach meinem Rührei-Frühstück, hatte ich gerade noch Zeit Zähne zu puundtzen  mein Bett zu machen bis ich arbeiten musste. Mit Thomas und Natalie baute ich dann ein Zelt aus Decken und Kissen und wir hatten alle eine Menge Spaß dabei. Da bemerkte auch keiner, dass Mama dann weg ging bzw. störte es sie auch nicht. Anschließend schmierte ich ein paar Brote und packte sie in meinen Rucksack, denn wir machten uns auf den Weg ins Museum. Da es nämlich seit 3 Tagen nur am Schneien und Regnen war, mussten wir mal raus. Im Museum of Nature and Science verbrachten wir dann wirklich den ganzen Vormittag und Nachmittag. Das gute daran war, dass ich die Kids nicht permanent bespaßen musste, da es immer wieder etwas neues zu entdecken gab. Mit Thomas baute ich dann eine Handpuppe aus einer Papiertüte, auf die wir ein Gesicht, Beine und eine Zunge eines Papierelefanten klebten. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg, da die Kids sichtlich müde wurden. Kurz nachdem wir zu Hause ankamen, kam auch schon Monica und der Rest nach Hause. Ich spielte dann mit Thomas ein Spiel, sodass die Mädels in Ruhe Hausaufgaben machen konnten. Ein wenig später packte ich dann die großen Kinder ins Auto und fuhr mit ihnen zur Schule, da Sophia ein Volleyballspiel hatte. Dort hat mich ihre Training dann gleich zur Scorebook-Führerin gemacht, sodass ich permanent damit beschäftigt war aufzuschreiben, wer welchen Aufschlag gewann. So wirklich das Spiel konnte ich dann nicht genießen, aber nun ja, war ja auch meine Arbeitszeit. Im Anschluss fuhr ich dann alleine zurück, da Monica mit den Kids noch das Anschlussspiel anschaute. Ich machte noch kurz die Wäsche, aß einen Bissen und bewegte mich in Richtung Gym. So wirklich viel Elan hatte ich nicht, aber es tat gut etwas anderes zu sehen und mich sportlich zu betätigen. Da sich Laura, Anna-Lena und Marc bei Starbucks trafen, schneite ich dort nach meinem Fitnessstudiobesuch kurz vorbei. Es war wie immer ein guter Abschluss des Tages :)

 

18.04.13

Guten Morgen liebe Welt! - Mit Joghurt und Cornflakes begann mein Tag. Nach meinem Frühstück ging es dann gleich volle Möhre los. Thomas feierte seinen 5. Geburtstag mit 5 Jungs nach. Also gab es von 9 bis um 12 keine ruhige Minute in diesem Haus. Ich war schon froh, dass ich ihnen die meiste Zeit hinterherräumen konnte und Monica sie beschäftigte. Ich "opferte" mich daher lieber dazu auf, ihre Farben wegzuräumen und Lunch vorzubereiten. Zwischenzeitlich holte ich dann noch Natalie von der Schule ab. Im Anschluss fuhr Monica die Jungs in die Schule und packte Natalie mit ein, sodass ich off war. Also machte ich mich auf den Weg ins Gym. Dort verbrachte ich dann meine ganze freie Zeit bis ich wieder back to work musste. Um halb 4 ging meine zweite Schicht des Tages los. Zu Hause angekommen, snackte ich eine Banane mit Erdnussbutter und dann ging es weiter. Sophia und Catherine kamen dann von der Schule und ich übte mit beiden Vokabeln. Nach den Hausaufgaben spielten dann alle Kids im Keller während ich das Abendessen vorbereitete. Monica war nicht zu Hause, weshalb es mal wieder meine Aufgabe war zu kochen. Also gab es dann Hühnchen mit Brokkoli und Bohnensalat. Marc holte dann Sophia ab und fuhr mit ihr zu ihrem Volleyballspiel. In der Zwischenzeit gab es für die Kleinen, Catherine und mich Abendessen. Monica kam dann auch hinzu. Im Anschluss fuhren wir alle zusammen zu Sophias Volleyballspiel. Ihr Team gewann dann alle 3 Spiele und sie war super glücklich. Da Monica ein Meeting hatte, verließ sie die Turnhalle während des 2. Spiels, sodass wir alle mit Marc nach Hause fuhren. Zurück zu Hause hatten wir alle mega Spaß. Marc und ich alberten mit den Kids herum, brachten Thomas und Natalie ins Bett und quatschten danach ein wenig. Catherine und Sophia bereiteten während unser Unterhaltung "Clue", ein Spiel, vor. Dieses spielten wir dann zusammen bis es für die Mädels Zeit war ins Bett zu gehen, außerdem war es für mich Zeit zu duschen. Letztendlich war es ein recht guter Tag. Marc meinte dann während unserer Unterhaltung so: "Er genieß es, wenn Monica nicht da ist, weil dann die Mädels endlich Kinder sein können." Damit hat er auch voll und ganz Recht, denn wenn Monica nicht da ist, ist alles entspannter und Sophia, die große und ernste Schwester wird dann endlich wieder zur 11- jährigen Kichererbse. Ich bin froh, dass Marc nun öfter wieder im Haus ist und nicht mehr permanent am Arbeiten ist - wurde auch Zeit!

 

19.04.13

Nach einem nicht gerade ausgefallenen Cereal-Frühstück ging mein Tag auch schon los. Nachdem ich Natalie und Thomas etwas beschäftigte, war es für die Beiden Zeit zum Turnen zu gehen. Ich fuhr sie dorthin und chillte dann ein Stündchen vor mich hin – naja nicht ganz, da mir immer noch ein paar Tage im März fehlen, habe ich an einem Blog-Eintrag gearbeitet. Anschließend stoppten wir bei der Bibliothek um einen Stapel Bücher zurückzubringen und ein paar neue Bücher auszuleihen. Auch ich gönnte mir wieder ein Buch, „Something borrowed“ . Im Auto war alles gut bis Natalie sich dann auf der Rückfahrt an einer Buchseite schnitt und das Brüllen nicht mehr aufhörte. Gut, dass wir fast zu Hause waren und das Blümchenpflaster alles wiedergutmachte. Beim Mittagessen saß ich dann mit meinen beiden Spaßkanonen am Tisch und wie immer konnten sie nicht still sitzen. Im Anschluss war es dann Schlafenszeit, zumindest für Natalie. Ich bracht sie ins Bett, machte ein wenig Wäsche und hatte dann noch die Ehre Thomas bis halb 4 zu bespaßen. Nach zwei mega komplizierten Origamis zwang ich ihn dann mir etwas vorzulesen. Da Marc etwas eher von der Arbeit kam und Natalie noch schlief, ging ich mit Thomas etwas nach draußen. Wir gingen zusammen spazieren und sammelten auf unserem Weg Blätter, Steine, Blumen und Tannenzapfen. Daraus gestalteten wir dann einen kleinen Garten im Vorgarten wiederrum. Kurz darauf kamen dann auch Monica und die Mädels nach Hause, was für mich FEIERABEND hieß. Ich war auch irgendwie so müde, dass ich mich in mein Zimmer verzog. Dort chillte ich wie immer in meinem Bett und begann mein Buch zu lesen. Zum Abendessen machte ich mir eine Dosensuppe warm und setzte mich zu Monica und den Kids an den Tisch. Da sie mich lieb fragten, ob ich nachher einen Film mit ihnen schauen will, konnte ich nicht nein sagen. Allerdings schaute ich letztendlich doch nur 20 Minuten mit ihnen, da ich mich dann fertig machen musste. Denn ein wenig später traf ich mich mit Laura, Anna-Lena, Leo und Marc in einer Bar. Dort hatten wir mal wieder richtig Spaß, v.a. dank Marc. Da er nämlich ein paar Drinks zu viel hatte, begann er die Bedienung auf Deutsch zuzuquatschen. Laura und Leo verließen uns dann, weil sie ins Kino gingen. Dafür lud Marc noch 2 andere deutsche Au Pairs ein, welche wir nicht kannten. Sie waren auch ganz nett und Theresia leistete uns dann auch noch Gesellschaft. Um 12 machte ich mich dann allerdings doch wieder auf den Heimweg, da ich müde wurde.

 

20.04.13

Surprise, surprise ich konnte bis 9Uhr schlafen, da alle auf Catherines Volleyball-Spiel waren und ich somit nicht von der Kindergeschrei und CO geweckt wurde. In Ruhe schlürfte ich dann in die Küche um mir einen Kaffee zu kochen, ein wenig später setzte ich mir dann Oatmeal auf und schon kamen Monica und die Kids von der Tür herein. Ein wenig später dann auch Marc. Während ich mein Oatmeal frühstückte, aßen alle anderen Pancakes als ihr 2.Frühstück. In meinem Zimmer skypte ich dann ein bisschen mit Dad. Im Anschluss wechselte ich dann vom Schlafanzug zu meinen Laufklamotten, denn Marc und ich wollten zusammen laufen gehen. Das taten wir dann auch, allerdings brachte ich irgendwie an diesem Tag nicht sehr viel auf die Reihe und musste die eine oder andere Pause einlegen. Zu Hause wollten wir dann noch mit Thomas eine kleine Radtour unternehmen, da aber das neue Piano ankam, war das auch schnellstens wieder vergessen. Deshalb duschte ich in aller Ruhe bis ich dann um 5 das Arbeiten anfangen musste. Da Marc und Monica ausgingen und Sophia auf einer Übernachtungsparty war, hatte ich „nur“ Catherine und die beiden Kleinen. Wir spielten eine Runde Twister bis ich die Pizza in den Ofen schob und einen Salat machte. Nach dem Essen machte ich Thomas und Natalie dann bettfertig. Danach alberten wir noch etwas herum bis ich sie dann ins Bett brachte. Dort las ich ihnen eine Geschichte vor und betete auf Wunsch wieder auf Deutsch. Natalie fragte mich besorgt, ob sie wenn sie morgen ein gutes Mittagessen isst, dann ein Dessert bekommt!? :-D Ja, das ist auch meine größte Sorge vor dem Schlafengehen. Ach ja, das versüßte mir meinen Abend. Mit Catherine spielte ich dann noch ein Spiel, räumte den Geschirrspühler mit ihr aus und zeigte ihr die Fotos meiner Brüder, welche sie seit Wochen sehen wollte. Nachdem sie ins Bett ging, chillte ich mich auch in mein Zimmer. Dort skypte ich dann mal wieder mit meiner liebsten Frenchi J - guter Tagesabschluss!

 

21.04.13

Im Halbschlaf bekam ich so mit, dass alle das Haus verließen. Ich drehte mich noch ein paar Mal um bis ich dann beschloss aufzustehen und in Ruhe zu frühstücken. Da wir seit Tagen kein Obst mehr im Haus hatten, gab es eben mal wieder Oatmeal. Nach meinem Frühstück schrieb mir dann Laura, ob wir uns auf einen Kaffee bei Starbucks treffen wollen. Nach meiner Dusche machte ich mich dann auf den Weg zu meinem Kaffeekränzchen. Mit einem Eiskaffee setzte ich mich dann nach draußen in die Sonne und wartete auf Laura. Wir quatschten für ein Stündchen und hatten sogar Gesellschaft von einem Ami, welcher dachte, dass wir Engländer sind. Haha – war ja fast ein Kompliment, dass man mal nicht unseren deutschen Akzent raus gehört hat. Letztendlich hat er dann Lauras Nummer abgestaubt, da ich meine nicht auswendig kann :-D Anyway.. ich musste mich dann auch schon wieder auf den Rückweg machen, da mich um halb 1 Rianne, eine Holländerin, abholte. Wir fuhren zusammen mit einer weiteren Niederländerin dann zum Clustermeeting. Dies war 50 Minuten entfernt, in einem Kaff namens Keenesburg. Ich fühlte mich wie in einem Western-Film, da wir wirklich durchs Nichts fuhren. Als dann auch noch die Strohballen über die Straße rollten und die einzigen Häuser Bauernhöfe waren, fühlte ich mich tatsächlich wie im Film. Dort angekommen besuchten wir mit circa 20 weiteren Au Pairs eine Tierauffangstation. Zahlreiche Quadratmeter waren von Zäunen umgeben und über diese führte ein langer Steg, sodass man als Besucher auf die Tiere herabsehen konnte. Jedenfalls spazierten wir dann in der Sonne diesen Steg entlang und beobachteten Bären, Löwen, Tiger, Hasen, Kamele, Wölfe und viele weitere Tiere. Am Ende angekommen, gab Jan, unsere Betreuerin, dann ein Eis aus und wir kehrten um. Zurück am Parkplatz angekommen machte sich dann jeder wieder auf den Rückweg. Die beiden Mädels fragten mich dann, ob ich mit ihnen noch irgendwo Essen gehen möchte. Da ich aber mit meinen Gasteltern ausgemacht hatte, dass wir am Abend über den Besuch meines Papas reden wollen, musste ich den Zweien wohl absagen. War auch nicht so wild, da ich somit wieder etwas Geld sparte. Zurück in Denver angekommen, machte ich mir dann einen Wrap mit Bohnen und Tomatensauce. Ich hatte Glück, dass ich noch eine der letzten Tomaten erwischte, da der Kühlschrank wie gesagt auf Sparmodus lief. Als sie dann nach Hause kamen, brachten sie die Kids ins Bett und anschließend setzten wir uns ins Büro und quatschten ein Stündchen bis sich dann jeder in sein Bett begab.

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