Hello summer, good to see you! Ein Wochenende wie im Urlaub

Lauras und mein Melonen-Früchte-Kuchen
Lauras und mein Melonen-Früchte-Kuchen

22.04.13

Um 8 wachte ich durch meine lieben Kinder auf, nun ja langsam bin ich es ja gewöhnt. Nach meinem Frühstück tauschte ich Morgenmantel gegen Sportsachen, da ich vorhatte Laufen zu gehen solange die Sonne noch schien. Also setzte ich mich in meine blaue Familienkutsche und fuhr zum Washington-Park. Nachdem ich diesen einmal umrundete, wurde es immer windiger und dunkler, sodass ich mich zurück zum Vicky-Mobil begab. Verrückt wie schnell das Wetter hier umschlägt, in der einen Minute scheint die Sonne und in der anderen fängt es das Schneien an. Nun ja, da es sowieso langsam Zeit war Natalie von der Schule abzuholen, fuhr ich in Richtung Saint Vincent de Paul Catholic School. Mit meinem süßen Monster im Gepäck fuhr ich dann zurück nach Hause. Da Monica zu Hause war, wollte Natalie natürlich mal wieder nicht schlafen. Deshalb beschloss Monica endlich mal wieder Einkaufen zu gehen. Das war mal wieder Grund genug um einen totalen Aufstand zu machen. Natalie schrie und schlug um sich als Monica das Haus verließ. Doch nach 5 Minuten war auch das wieder vergessen und sie begab sich freiwillig zurück in ihr Bett. Während ihres Schläfchens habe ich dann Wäsche gemacht und das Erdgeschoss gekehrt. Als Thomas dann von der Schule kam, machte ich mit ihm Hausaufgaben. Ein wenig später wachte dann auch Natalie auf bzw kamen auch Sophia und Monica nach Hause. Ich kontrollierte Sophias Mathe-Hausaufgaben und fuhr sie zu ihrem Volleyball-Training. Ich setzte Sophia an der Schule ab und sammelte Catherine wiederum ein. Als wir dann zurück waren, sollte ich die zwei Kleinen noch baden. Gesagt, getan – dafür habe ich sogar meine Freizeit geopfert, da ich eigentlich schon Schluss hatte. Aber ist ja egal ;) Nach dem gemeinsamen Abendessen ging ich dann meinem Tatendrang nach und packte meine Sportsachen zusammen. Marc meinte dann zu mir, ob wir wenn ich wiederkomme nochmal über Papas Besuch reden wollen. Ja.. wegen mir, dachte ich mir. Anschließend schulterte ich meine Tasche auf, rief noch ein „See you later“ ins Haus und war dabei aus der Tür zu gehen, als Natalie angerast kam. Ich beugte mich zu ihr herunter und siehe da: der erste Kuss auf den Mund. Mit einem Lächeln im Gesicht begab ich mich dann ins Gym. Dort verbrachte ich 1,5h, da ich ja nicht all zu spät zurück sein wollte. Allerdings hätte ich mir ja mal wieder denken können, dass um 9 hier alle Lichter aus waren und es wohl doch nichts mehr aus dem Gespräch wurde. Naja, fand ich auch nicht so wild. Stattdessen genoss ich meine Dusche und chillte mich in mein Bettchen. Somit hatte ich wenigstens Zeit euch meine neusten News mitzuteilen.

 

23.04.13

Nachdem nach einer halben Ewigkeit mal wieder Obst im Hause war, konnte ich nun endlich wieder ein Fruchtjoghurt frühstücken. Mit meinem Kaffee, meinem Joghurt und einem Glas Wasser setzte ich mich an den Counter. Gerüstet für mein Workout machte ich mich auf den Weg ins Fitnessstudio. Dort beantragte ich für meine letzten 3 Monate noch eine Mitgliedschaft – man muss sich ja auch mal was gönnen :-D Jedenfalls tobte ich mich dort dann für ein paar Stündchen aus bis ich dann Natalie vom Kindergarten abholen musste. Mit meiner kleinen Prinzessin im Gepäck fuhr ich zurück nach Hause. Dort aßen wir zusammen noch etwas Apfel und ein paar Nüsse bis ich sie dann ins Bett brachte. Während ihres Schläfchens hatte mir Monica auf einen Zettel geschrieben, dass ich doch Kartoffeln putzen, Karotten schälen sowie Paprika schneiden soll. Ei, ei Captain! Anschließend wartete ich bei einem „wohlverdienten“ Käffchen auf meine Kids und Monica, welche um 3 Schulschluss hatten. Ich richtete einen Obst- und Gemüseteller für sie her und öffnete die Haustüre. Monica fragte mich dann, ob ich Hummus machen will. Auch diesem Befehl folgte ich, musste ich wenigstens keinen Kinderclown spielen :-D Danach wollte und sollte ich mit den Kids etwas nach drau0en gehen. Thomas und Catherine freuten sich auf unseren Spaziergang, während Natalie wieder einmal einen riesigen Aufstand machte. Letztendlich lief sie uns dann heulend hinterher bis wir am Spielplatz ankamen. Dort wurde die kleine Heulsuse dann zu einem strahlenden Goldlöckchen. Wir spielten verstecken und Vicky diente zum Anschubsen, Hochheben, Auffangen und Co. Als dann alle guten Hiding-Spots herausgefunden wurden, wurde es auch langsam langweilig. Außerdem wurden die Kids hungrig, sodass wir zurück nach Hause gingen. Dort wartete auch schon das Abendessen auf uns: eine Art Schweinebraten, Brokkoli, Stampf, meine Karotten, Paprikas und Hummus. Seit meinem Kartoffelsalat gab es keine Kartoffeln mehr, das war schon fast ein richtiges Festessen. Nach dem Essen, welches sich mal wieder ewig hinzog, machte ich die beiden Kleinen bettfertig. Anschließend quatschte ich dann mit Monica und Marc nochmals über die ganze Urlaubssache, wobei sie mir mitteilten, dass sie mir zu meiner einen bezahlten Woche noch die zweite Woche geben, allerdings ohne Bezahlung. Dafür entschuldigten sie sich und fragten, ob das OK wäre. Naja mir ist das ja mehr als recht J Ansonsten habe ich an diesem Abend nur noch in meinem Bett gechillt, da ich ziemlich müde war.

 

24+25.04.13

Diese beiden Tage lassen sich wohl wirklich recht gut zusammenfassen, da ich 9 und 10h arbeiten musste. Heute früh hatte ich im Vergleich zu gestern wenigstens die Chance etwas Sport zu machen, wohingegen ich gestern einfach zu müde war. Gestern bespaßte ich die Kids mal wieder im Museum und im Anschluss spielten wir eine Weile draußen, da nun auch endlich der Frühling wieder nach Denver gefunden hat. Heute spielten wir dann auch wieder draußen. Angefangen vom Golf spielen für Linkshänder ging es weiter zum normalen Ballspielen. Im Anschluss kreeierten Thomas und ich einen kleinen eigenen Garten indem wir Äste in die Erde steckten und einen Zaun formten. Momentan überrasche ich mich immer öfter selbst mit meiner Kreativität, ich baute eine kleine Brücke aus Ästen und einen Weg aus Blättern. Thomas war völlig begeistert und meinte: "Boah, du hast immer so viele gute Ideen!" - Yes, Kompliment!

Mit Natalie spielte ich dann "Familie" und nun konnte ich endlich mal das kleine sturköpfige Kind sein. Das Ende vom Lied war, dass ich laut ihr für den Rest meines Lebens kein Dessert mehr bekommen würde. Na gut, dass ich hier das Sagen habe und nicht sie, auch wenn sie oft versucht es an sich zu reißen. Jedenfalls haben wir dann wie in alten Zeiten "Matschkuchen" gebacken und Löwenzahnsalat gemixt. Die Kids hatten Spaß und die Zeit verging. Wir befreiten unsere Hände von sämtlichen Dreck und aßen dann Taccos zu Abend. Im Anschluss machten sich alle fertig, da es auf Catherines und Sophias Frühlingskonzert ging. Dort verbrachten wir dann die nächsten 2h bis es dann endlich nach Hause ging und ich Feierabend hatte. Das schlaucht schon echt 10h am Stück kleine Kinder auf trapp zu halten.

Naja und irgendwie wenn Monica um mich herum ist, bin ich sowieso permanent angespannt, da ich immer die Befürchtung habe etwas falsch zu machen. Man weiß bei ihr einfach nie wie man dran ist. Aber ich sags mir immer wieder: ich geb mein Bestes, bald kommt Papa und dann flieg ich auch schon bald nach Hause :)

 

26.04.13

Um 9Uhr begann mein Arbeitstag damit, dass ich Lunch-Pakete für die Kids und mich vorbereitete, da Monica uns aus dem Haus haben wollte :-D. Sie meinte, dass sie ein paar Dinge zu erledigen hat und es deswegen besser wäre, wenn keine Kids zu Hause wären, welche ständig zur Mami rennen. Daraufhin wurden wir in den Park verbannt. Vorerst brachte ich Natalie und Thomas zum Turnen und chillte dort dann noch ein Stündchen bevor ich mit ihnen in den „Wash Park“ fuhr. Dort angekommen liefen wir um den halben See um zum kleinen Spielplatz zu gelangen. Wir packten unser Essen aus und setzten uns an einen Steintisch. Allein waren wir allerdings nicht, da selbst die Eichhörnchen hungrig waren und dachten, sie könnten bei uns etwas abstauben. Falsch gedacht! Was bei uns in Deutschland eine Seltenheit ist, ist hier eine richtige Plage. Die kleinen hässlichen, verhassten Eichhörnchen sprangen uns ja fast auf den Tisch. Jedenfalls gelang es uns trotzdem unser Mittagessen zu essen. Im Anschluss spielten die Beiden für eine Weile bis Natalie dann zu mir kam und mich fragte, ob wir bei Opa und Oma vorbeischauen können. „Ja, ich denke schon“, war meine Antwort und wir packten unsere 7 Sachen um uns auf den Rückweg zu machen. Als wir dann bei den Großeltern ankamen, standen wir vor der Tür und ich hoffte, dass sie zu Hause sind, da Monica meinte wir sollen doch um viertel 3 erst wieder zurück sein. Opa Rudi öffnete dann vorsichtig die Tür und bat uns herein, woraufhin wir noch eine halbe Stunde bei ihnen verbrachten bis wir uns dann auf den Heimweg machten. Zurück zu Hause brachte ich dann Natalie ins Bett und als ich mit Thomas etwas spielen wollte, sah er seine Großeltern durch das Fenster. Sie kamen vorbei da sie sein Fahrrad umtauschen wollten. Anfangs versuchte Opa Rudi mit biegen und brechen den Sitz hoch und herunter zu schrauben, doch das half auch nicht sehr viel. Schmunzelnd musste ich dann an meinen Opi denken, der ebenso an meinem Fahrrad herumtüftelte um es passend zu machen. Für Oma Jan stand schon von Anfang an fest, dass sie das Rad umtauschen werden, aber Opa Rudi hatte noch Hoffnung in seine Handwerkerfähigkeiten. Ein wenig später meinte Oma Jan dann: „Naja, wir dürfen eben nicht einfach Zeug kaufen, wenn die Kinder nicht dabei sind.“ – und schon hatte ich wieder ein Lächeln auf den Lippen, da das aus dem Mund meiner Oma hätten kommen können. Also liebe Leute merkts euch fürs Leben: WENN DIE KINNA NET DABEI SENN, WERD A NEX KAAFT!

Sie nahmen dann Thomas mit, damit sie ein anderes Fahrrad aussuchen können. Das war natürlich sehr vorteilhaft für mich, denn da Natalie schlief, konnte ich dann vor mich hin chillen und den Kids in Ruhe ein paar Snacks vorbereiten. Als dann alle wieder zu Hause waren, packte ich meine Sachen und fuhr mit Laura zu Tj Maxx. Dort waren wir beide äußerst erfolgreich und konnten somit glücklich wieder zurückfahren. Mein Schnäppchen des Tages waren zwei Levis Jeans für $27 J Was will man mehr! Zurück zu Hause, packte ich eben meine Sporttasche und wir begaben uns zusammen zu ihrem Gym. Da sie immer so davon schwärmte, beschloss ich deren Angebot im Internet anzunehmen und einen 7 Tage-Probepass zu beantragen. Zwar weiß ich, dass ich dort sicher nicht regelmäßig hingehen werde, da mir die Fahrerei zu viel ist, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! Jedenfalls beschlossen wir dann unsere Arme zu trainieren und hatten dabei eine Menge Spaß. Nach dem Gym, duschte ich schnell zu Hause und dann holten mich auch schon Laura und Tina ab. Wir liefen dann zu Laura zurück und ließen uns es dort gut gehen. Ich kam dann auch in den Genuss eines coloradischen Biers, welches man sogar trinken konnte - mal abgesehen davon, dass ich sowieso keine große Ahnung von Bier habe. Jedenfalls ließen wir den Tag noch schön im Garten am Feuer ausklingen.

 

27.04.13

Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Um 8 holten mich Laura und Tina ab und wir fuhren zusammen frühstücken. Mit einem Oatmeal genossen wir zusammen das erste Outdoor-Frühstück in diesem Jahr. Es fühlte sich wirklich an wie Urlaub, als wir auf dieser Terrasse saßen, mit Oatmeal, Kaffee und einer schönen Portion Sonne, welche uns auf den Rücken schien. Nach unserem Frühstück machten Laura und ich uns dann auf den Weg zum Gym, da ich nun endlich mal die Chance hatte ihre heißgeliebte MMA-Class zu sehen und mitzuerleben. Mit 40 weiteren Menschen schwitzten wir dann eine Stunde lang dank sämtlichen Ausdauer- und Muskelübungen. Beim abschließenden Dehnen konnte ich bereits vorhersagen, dass die nächsten 3 Tage der Horror werden, da ich einen wahnsinnigen Muskelkater haben werde. Jedenfalls mussten wir allerdings nach der Class sofort zurückfahren, da ich arbeiten musste von 12 bis um 4. Thomas war auf eine Geburtstagsfeier eingeladen, weshalb wir zuvor erst noch ein Geschenk besorgen mussten. Im Anschluss setzte ich ihn dort ab und ich fuhr mit Natalie zurück nach Hause. Dort war es dann Zeit für ihren Mittagsschlaf. Währenddessen räumte ich dann die Küche etwas auf bis ich dann endlich Schluss hatte. Ich packte mein Zeug zusammen und holte dann Laura ab, weil wir mal einen amerikanischen Second Hand Laden sehen wollten. Mit lauter Musik fuhren wir im Sonnenschein die Straßen entlang bis wir an unserem Ziel ankamen. Ich erwartete allerdings ein kleines Lädchen wie bei uns zu Hause und nicht einen riesigen Markt, der aussah wie Pfennigpfeifer. Naja, let’s give it a try, dachten wir uns. Doch meine Befürchtung bestätigte sich, nur dass es schlimmer war als jeder Penny oder Pfennigpfeifer. Es dauerte dann auch nicht lange und wir verließen diesen Laden wieder. Allerdings gingen wir nicht leer aus, da wir wahnsinnig viel Spaß dabei hatten uns dort umzusehen. Auf dem Hinweg sah ich dann noch einen „Thrift“-Shop an dem wir dann auch noch hielten, wenn wir schon einmal da waren. Mh, zwar war das mehr second hand, doch wir fühlten uns einfach nur fehl am Platz. Deshalb dauerte es dann auch nicht lange bis wir uns wieder auf den Rückweg machten. Wir fuhren dann zu Laura um dort etwas zu chillen, bzw eigentlich wollten wir noch ein wenig Laufen gehen. Daraus wurde dann aber nichts, da wir beide zu faul waren. Stattdessen chillten wir bei ihr auf der Couch und schauten „The Lucky One“. Plötzlich fing mein Handy dann zu klingeln an und Kristian rief mich bei Skype an. Die Verbindung war leider sehr schlecht, aber er war bei Bexi und Alex Babysitten und alle drei waren am Ende der Leitung. Trotz der Verbindung habe ich mich so sehr gefreut die Beiden zu sehen. Es tat so wahnsinnig gut und Alex erzählte und erzählte, genauso wie Bexi. Es kam mir vor als wären sie in den paar Monaten so gewachsen und gereift, der Wahnsinn. Jedenfalls skypten wir dann ein paar Minuten, bis die Verbindung einfach gar nicht mehr wollte. Im Anschluss fuhren wir dann noch eben einkaufen nachts um 11, da ihre Hostmum ihr eine Liste schickte. Danach schmiss sie mich zu Hause ab und ich fiel ins Bett.

 

 

28.04.13

Also mit Ausschlafen wird das hier wohl echt nichts mehr. Um halb 8 gab ich es auf mich herumzudrehen. Da nämlich alle aus dem Haus waren, hatte ich so meine Ruhe und konnte entspannt frühstücken. Im Anschluss chillte ich dann noch in meinem Zimmer und vervollständigte meinen Studientest, den ich für die Bewerbung in Heidelberg etc brauche. Danach holte mich Laura ab und wir fuhren ins Gym um uns ein wenig zu bewegen. Da ich aber so einen Muskelkater von dieser Class hatte, schaffte ich nicht mehr als 20 Minuten laufen und 20 Minuten steppen. Trotzdem hatten wir unseren Spaß im Fitnessstudio. Auf dem Rückweg stoppten wir noch bei King Supers um eine Melone und Kiwis zu kaufen, wir planten nämlich einen Melonenkuchen zu machen. Zurück bei Laura ging das fröhlich backen ohne backen dann los. Wir teilten die Melone in drei Teile, schnitten das Mittelstück rund und verzierten es mit Joghurt und anderen Früchten. Nach ein paar Minuten im Gefrierschrank packten wir sowohl unsere Sachen als auch unsere Fruchttorte und machten uns auf den Weg zum Park um die Ecke. Dort chillten wir dann ein wenig in der Sonne und verspeisten unseren überaus gesunden Kuchen. Danach konnten wir uns allerdings kaum noch bewegen und als die Sonne dann hinter den Wolken verschwand, fühlte es sich auch nicht mehr wie 25°C an. Deshalb fuhren wir zurück zu Laura um uns dort aufzuwärmen und zwar im Whirlpool. Als es dann aber doch etwas zu heiß wurde, begaben wir uns nach einer Dusche auf die Couch. Völlig kaputt und müde schliefen wir beide für eine halbe Stunde ein. Anschließend fuhr sie mich noch nach Hause, wo ich dann Linsensuppe zu Abend aß und mich fertig in mein Bett legte.

 

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