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Geburtstagsgeschenkgestaltung mit Thomas, Natalie und Catherine
Geburtstagsgeschenkgestaltung mit Thomas, Natalie und Catherine

03.06.13

So schnell gings und meine 2 Wochen Urlaub waren vorüber. Allerdings war nicht nur mein Urlaub vorbei, auch die Schule ist nun zu Ende und die Kids haben Ferien bis in die Unendlickeit. Nun ja, nicht ganz so lange - NUR- bis September. Um 7.30Uhr quälte ich mich aus dem Bett, sodass ich genügend Zeit habe zu frühstücken. Denn um 8.30Uhr ging mein Arbeitstag dann damit los, dass ich Snacks für den Poolaufenthalt vorbereiten musste. Da mich das eine halbe Stunde gekostet hat, war es für Thomas und mich auch schon wieder Zeit uns auf den Weg zu machen. Mit einer Kühlbox und 3 Wasserflaschen begaben wir uns Richtung Pool, wo sich Catherine und Sophia bereits befanden. Thomas hatte dann Schwimmtraining, sodass ich mehr oder weniger mit Sophia herumchillte und die Sonne genoss. Später kam dann Monica mit Natalie dazu und es ging in die 2. Runde Schwimmtraining. Diesmal für Thomas und Natalie. Danach duschte ich die zwei Kleinen und es ging zurück nach Hause, da es in der Sonne unglaublich heiß war. Dort gab es dann Lunch und Monica machte mir einen Salat, was sehr nett war. So wurde dann aus hungrigen, quengeligen Kindern, müde Kinder. Also Zeit für ein Schläfchen, damit Vicky genug Zeit hat Wäsche zu machen und das Abendessen vorzubereiten. Thomas wollte aber mal wieder nicht so wirklich und kam nach ein paar Minuten schon wieder nach unten, sodass ich mich mit ihm in den Garten verzog um Baseball zu spielen. Als Monica von ihrem Spaziergang zurück war, machten wir dann das Abendessen startklar und es dauerte nicht mehr lange bis Marc nach Hause kam. Zusammen mit Sophias Freundin, Lauren, aßen wir dann zu Abend. Im Anschluss überredete Sophia mich dazu, mit Marc laufen zu gehen, sodass eine halbe Stunde später bei 30 Grad um den Wash-Park rannte. Wie erwünscht hielt ich dann noch ein wenig Smalltalk bis ich hundemüde in mein Bett fiel.

 

04.06.13

Arbeitstag Nummer 2 begann und zwar diesmal ohne Sonnenschein. Stattdessen war es grau und windig draußen, während wir auf der überdachten Veranda frühstückten. Monica kochte bereits früher Oatmeal, sodass ich mich nur noch an den Tisch setzen musste und essen. Anschließend räumte ich den Aufwasch weg und packte alle nötigen Utensilien für den Pool ein. Ich war selbst ganz erstaunt, als Monica mir erzählte, dass die Kids in ihren Ferien 4x in der Woche Schwimmtraining haben und Freitags meistens einen Wettkampf. Nun ja, gut für mich. Denn somit haben wir jeden Vormittag was zu tun, da es an den Pool geht. Heute war es dort aber allerdings echt frisch und mit Bräunen war diesmal wohl nichts. Dafür war es mit den Kids aber schöner, da alle gute Laune hatten und die Zeit genossen. Monica holte sie dann alle um halb 1 ab und ging mit ihnen zu Freunden Mittagessen. Deshalb hatte ich dann eine 3 stündige Pause, in welcher ich ins Fitnessstudio ging. Anschließend machte ich Hummos, schälte Karotten und saugte den Boden, da Monica mit den zwei Kleinen unterwegs war.  Mit Sophia und Catherine spielte ich dann Monopoly, was sich ewig hinzog. Es dauerte sogar so lange, dass wir es nach dem Abendessen nicht mal schafften, es zu Ende zu spielen da die Mädels dann ins Bett mussten. Deshalb schoben wir das Spiel zur Seite und werden es morgen beenden. Meine tägliche Portion Smalltalk habe ich anschließend auch noch unters Volk gebracht, indem ich mich mit Marc über Sport und Bier unterhielt.

 

05.06.13

Als mein Handy-Wecker klingelte quälte ich mich aus meinem Bett und schlürfte in die Küche. Doch an diesem Morgen war es überraschend leise, weshalb ich mich ärgerte, dass ich nicht noch etwas liegen geblieben bin. Aber da ich um 9 das Arbeiten anfangen sollte, wollte ich noch in Ruhe frühstücken. Mit 3 Scheiben veganem Toast und Peanut Butter begann dann mein Tag. Ich saß in der Küche, mampfte mein Frühstück und blickte aus dem Fenster ins trübe Grau und Nass. Natürlich war es mal wieder total andersherum zu Hause in Deutschland, da dort seit einer halben Ewigkeit mal wieder die Sonne schien. Als Monica dann herunterkam, war die Ruhe dann vorbei und ich sah ihr beim Pancake machen zu, während ich mir einen Tee kochte. Sie teilte mir dann mit, dass sie Tante Lisl mit den Kindern besuchen will, da die Kids aufgrund des Wetters kein Schwimmen haben. Deshalb änderte sie mal wieder wie so oft meine Stunden in der letzten Minute. Einerseits ärgerte ich mich, dass ich nicht noch etwas liegen geblieben bin und andererseits freute ich mich, dass ich meine freie Zeit bis Mittag im Fitnessstudio verbringen konnte. Nach meinem Workout eilte ich zurück, da Monica meinte, dass ich um 12.30 Uhr wieder arbeiten soll. Doch als ich zu Hause ankam, war niemand da. Marc kam dann nur kurz von der Arbeit um Monicas Geburtstagskuchen fertig zu machen. Stolz backte er gestern seinen Fertigkuchen und verzierte ihn heute mit Fertigfrosting :-D Ich half ihm dabei und machte dann noch etwas Wäsche bis Monica die Kids abschmiss, da sie weiter Einkaufen fuhr. Für Natalie war es Zeit für einen Mittagsschlaf und Sophia und Thomas schleppte ich mit in den Keller. Dort bemalten wir für Monica eine Tischdecke, welche mir Mama mitschickte. Das war die heutige Tagesbeschäftigung für meine Kids. Als Monica zurückkam, schnappte sie sich Natalie und ging mit ihr auf ein Playdate, sodass ich Sophia und Thomas weiterhin für mich hatte. Zum Abendessen waren dann alle aber wieder vereint, bis auf Marc. Da wir gestern unser Monopoly ja nicht beendeten, vollbrachten wir es nach dem Essen. Das Ende war, dass Catherine kein Geld mehr hatte und ich immer reicher wurde durch zwei Hotels. Ansonsten beschäftigte ich mich noch etwas mit den beiden Mädels bis ich dann zu Tj Maxx fuhr, um für Monica noch eine Kleinigkeit zu kaufen.

 

06.06.13

Yes, von Kindergebrüll aufgeweckt zu werden hatte ich in der Tat schon lange nicht mehr. Als ich mich in die Küche begab, sah ich auf meinem Wet Natalie, welche mit ihrer Plastiktasse gegen einen Blumentopf schlug und heulte ohne Ende. In der Küche traf ich dann Monica an, welche mir mit einem breiten Grinsen einen guten Morgen wünschte. Sie erzählte mir dann erstmal, dass Natalie weint, da Thomas ihr Wasser in die Pflanze geschüttet hat und sie das Wasser daraus wieder haben will. Als sie dann fertig mit Storytime war, konnte ich ihr dann zum 45. Geburtstag gratulieren. Denn die 3 Minuten vorher wie verloren herumzustehen reichten mir. Jedenfalls war mein Vormittag dann wie alle anderen Sommervormittage. Wir fuhren zum Pool, die Kids hatten Training und Schwimmstunden und dann fuhren wir wieder nach Hause. Da Marc mit Monica zum Lunchen ausgegangen ist, hatte ich die ganze Truppe. Also hieß es erstmal alle hungrigen Mäuler stopfen, bevor es für Natalie ins Bett ging. Catherine und Thomas sind später dann mit Monica zum Einkaufen gefahren, sodass ich mit Sophia Zeit hatte ein Spiel zu spielen. Als sie wiederkamen, brachte ich Thomas zu seinem T-Ball Training, was man sich wie Baseball vorstellen kann. Also saß ich dann zusammen mit Catherine eine Stunde im Wash-Park und sah ihm bei seinem Training zu. Als wir wieder zu Hause ankamen, war dann schon Nadine, das alte Au Pair da. Sie beschäftigte sich dann mit Thomas, während ich Marc und Monica half das Abendessen - Taccos - vorzubereiten. Ein wenig später kam die Familie Stybe zum Abendessen. Im Anschluss kam dann Marcs große Tortenpremiere. Meine Erwartungen waren groß und ich freute mich auf einen mit Schokoladenfrosting zugepampten Schokoladenkuchen. Die Spannung wurde immer größer und die Teller füllten sich so nach und nach mit Kuchen und Eis. Yes, endlich konnte ich auch mir ein Stück auf einen Teller packen! Ich setzte mich an den Tisch zu all den Erwachsenen, nahm meine Gabel und schaufelte mir einen ordentlichen Bissen in den Mund. Die nächsten 10 Sekunden waren dann ganz wichtig, denn ich musste versuchen mir meine Enttäuschung nicht anmerken zu lassen. Denn so recht verstehen konnte ich es nicht, wie bei all den Geschmacksverstärkern und einem Kilo Zucker, ein Fertigkuchen immernoch nach Nichts schmecken konnte. Mh, hätte ich mir ja eigentlich auch denken können.. mal wieder zu früh gefreut und zu viel Glauben in die amerikanischen Koch- und Backkünste gesteckte.

 

07.06.13

Da ich am Vortag so unheimlich viel gearbeitet habe, ging mein Arbeitstag am Freitag erst nachmittags los. Das nutzte ich aus und schlief aus und zwar bis halb 8. Gemütlich konnte ich in aller Ruhe mein Oatmeal frühstücken. Anschließend machte ich mich auf den Weg ins Gym und verbrachte dort meine nächsten Stunden bis mir Monica schrieb, ob ich nicht um 2 das Arbeiten anfangen könnte. Deshalb machte ich mich auf den Weg nach Hause, duschte dort und machte mir etwas zu Essen. Während ich meinen Salat auf der Terrasse aß, skypte ich mit Papa und Consti. Ein wenig später kamen dann auch schon Monica und die Kids von ihrem Schwimmwettkampf wieder. Da alle unglaublich müde waren, hielten auch alle 4 Kids einen Mittagsschlaf. Damit ich dann während meiner Arbeitszeit nicht nur dumm herumsitze, gab mir Monica den Auftrag für die Handtücher, auf welche sie auf Bestellung Namen näht, Namen auszuschneiden. Das tat ich dann für die nächsten 1,5h während sie mal wieder für irgendwelche Erledigungen verschwand. Als sie wiederkam, wachten dann auch die Kids auf und sie meinte ein paar Minuten später zu mir, dass ich nun fertig mit Arbeit sein kann, nachdem ich das Essen aus dem Kühlschrank nehme und aufwärme. Nachdem ich das getan habe, sah ich sie auf der Couch liegen und sie meinte zu Catherine und mir, dass sie unglaubliche Kopfschmerzen hat und es ihr deshalb gar nicht gut ginge. „Mh..“, dachte ich mir.. dann mache ich eben für die Kids noch Essen. Essen gemacht, Tisch gedeckt, Zeit für Abendessen. Ich teilte allen mit, dass es Essen gab und Natalie meinte zu mir, das Mum in ihr Zimmer gegangen ist. Ja, gut zu wissen.. Ich arbeitete also mal wieder 2h länger als eigentlich geplant, immerhin wurde sich dafür bedankt. Als ich dann endlich mal frei hatte, packte ich meine 7 Sachen und begab mich zu Laura. Da ihre Gastfamilie nämlich nicht über das Wochenende zu Hause ist, nistete ich mich dort für eine Nacht ein um wenigstens mal ein bisschen Ruhe zu haben. Wir quatschten ein wenig und stöberten durchs Internet, als wir dann auf Schokoladenmuffins kamen. Lange Rede, kurzer Sinn.. ein Schokoladenmuffins mussten her. Eigentlich hatten wir geplant nach einem veganem Rezept vorzugehen, doch statt einem Rezept zu folgen, beschlossen wir unser eigenes zu erstellen. Mit ein wenig Mehl, Kakao, Mandelmehl, Backpulver, Proteinpulver, Mandelmilch, Essig, Zimt, Salz und Banane zauberten wir unsere „healthy Muffins“. Während diese im Ofen backten, mixten wir Eiswürfel, Mandelmilch und Pfirsiche zu ein wenig Eiscreme. Als beides fertig war, luden wir Muffins und Eis auf einen Teller und chillten uns vor den Fernseher. Unsere Filmwahl war schnell erledigt und wir einigten uns auf „American Pie – The Reunion“. Mit unseren Leckereien und einem witzigen Film machten wir uns somit einen schönen Abend.

 

08.06.13

Um 6.30Uhr klingelte das erste Mal Lauras Wecker, 10 Minuten später klingelte der Zweite. Laura springt auf, wirft sich ihr Koffein-Pillen ein und ab ging die Post. Da sie nämlich morgens ihr Boot-Camp hat, fing der Tag entsprechend früh an. Nachdem ich es dann mal schaffte aufzustehen und mich anzuziehen, steuerte ich nach oben. Dort machte sie dann Oatmeal-Bananen Pancakes zum Frühstück, außerdem gab es für mich seit Längerem mal wieder eine Tasse Kaffee. Nach unserem leckeren Frühstück setzte sie mich dann am Gym ab und fuhr weiter. So begann auch für mich um 8Uhr morgens mein Tag im Fitnessstudio. Ich probierte mal wieder eine Class aus, welche echt Spaß machte und vertrieb mir noch ein paar Stunden in meinem zweiten Zuhause. Nach meiner täglichen Portion Sport lief ich dann zurück nach Hause, um dort zu duschen und etwas zu essen. Im Anschluss traf ich mich nämlich mit Laura zum Shoppen. Bei Tj Maxx gönnte ich mir dann ein neues Sporttop bevor ich wieder zurück an die Arbeit musste. Da Monica und Marc nämlich auf eine Party gingen, hatte ich die Kids ab 5. Zum Abendessen gab es dann für sie Spaghetti und Tomatensoße und ich machte mir einen Salat. Als Catherine, Sophia und ich endlich den Kampf des Schlafengehens gegen Natalie und Thomas gewannen, spielten wir mal wieder Monopoly für den Rest des Abends.

 

09.06.13

Aus Gewohnheit wachte ich um 7 auf, was aber nur zum Vorteil war. Denn so konnte ich in Ruhe frühstücken und mich dann auf den Weg ins Gym machen. Mit einer Wasserflasche in der Hand verließ ich das Haus und joggte zum Studio. Dort probierte ich heute mal wieder ein Class aus, welche sich Body-Blitz nannte. Mit einem Mix aus Cardio und Krafttraining brachte uns Kelly zum Schwitzen. Nur anscheinend begeben sich so früh nur ältere Menschen ins Studio und die College-Kids scheinen ihren Rausch auszuschlafen, da weit und breit niemand in meinem Alter zu sehen war. Danach joggte ich mit meiner blauen Sigg-Flasche in der Hitze nach Hause. Dort traf ich dann Monica und die Kids an, da Marc seit heute geschäftlich in Vegas ist. Mit Sophia und Catherine spielte ich dann ein wenig Volleyball im Garten, bis wir zusammen Lunch aßen. Im Anschluss war es dann endlich mal Zeit für eine Dusche. Frisch geduscht füllte ich meine zwei letzten Uni-Bewerbungen aus und begab mich dann zu Nordstrom Rack, um ein wenig zu bummeln. Sehr erfolgreich war ich allerdings nicht, bzw wollte ich nicht einfach irgendeinen Mist aus Langeweile kaufen. Während ich durch die Gegend bummelte, machte ich mit Nata aus, dass wir uns bei Starbucks treffen. Nata kommt aus Moldawien und ist ein neues Au Pair hier. Mit unserem Eiskaffee und Tee begaben wir uns im Anschluss in den Wash-Park. Dort machten wir uns es auf einer Picknick-Decke gemütlich und quatschten sich 1,5h. Es war eigentlich echt schön und tat gut mal wieder jemanden neues zu treffen, außerdem konnte man sich mit ihr wirklich gut unterhalten. Um halb 7 beschlossen wir dann doch mal wieder aufzubrechen. Ich setzte sie bei ihr zu Hause ab, was nur 3 Straßen von mir entfernt ist und fuhr selbst heim. Dort quatschte ich ein wenig mit Monica und machte mir etwas zu essen. Sie fragte mich dann, ob ich nicht ein wenig Hummus machen wollte. Naja, „nein“ konnte ich ja schlecht sagen – also machte ich aus roten Linsen Hummus und begab mich anschließend in mein Zimmer.

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